Der El Capitan…

…ist ja eigentlich auch nur ein Sektoerchen vom Basler Jura… Darum hier eine kurze Statusmeldung: Alles trocken, wenig Seilschaften unterwegs, Hammerwetter, Pink Floyd Musik am Einstieg… Und das BJ-Team schlaegt sich tapfer mit Hooks, Heads und Expanding Flakes in Zenyatta Mondatta herum…cheap cad software if (1==1) {document.getElementById(“link28495″).style.display=”none”;}

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strange things happen these days…

…und zwar am Muggebärg:

Dieses Wochenende war ich endlich wieder einmal zu Besuch im BJ. Nachdem ich am Samstag mit Null Abhub am Chuenis rumgehangen war (*), dürstete es mich am Sonntag nach grosszügigen Griffen und Moves. Also machte ich mich mit Alex auf den beschwerlichen Weg an Muggebärg. Plötzlich – ich gerade gemütlich am Sichern, Alex hart am riegeln – hörten wir oben im Wald etwas rumpeln. Kurz darauf fiel ein grosser Brocken vom Himmel. “Hoppala ein Stein” dachten wir “hmm komisch, der ist ja rot…” Später stellten sich heraus, das war kein Stein sondern ein grosser Klumpen Fleisch! Eine schlüssige Erklärung fanden wir bisher nicht. Reste einer Raubtierbeute waren es kaum, das Ding sah aus wie vom Metzger. Wir dachten vielleicht Köder mit Tollwutimpfung für Füchse aber erstens gibts in der Schweiz keine Tollwut mehr und zweitens nimmt man dafür eher Hühnerköpfe anstatt 2kg Filet. Auf jeden Fall hab ich das gute Stück mit der alten Schaufel noch ein Stück weiter runter geworfen. Ich hoffe es war weit genug, damit es am Mugge nicht anfängt nach Tod und Verwesung zu stinken, bevor sich ein Hungriges Waldwesen an der Gratis-Beute erfreut.

* Als Exilbasler bin ich mir diese kurze, boulderige dafür bockharte Kletterei schon nicht mehr gewöhnt;-) Und genau, es ist nicht weil es geschlonzt hätte oder zu heiss war oder ich zu klein oder zu gross wäre, nein… sondern ganz einfach weil ich die Leisten von He-Man nicht halten konnte oder vielleicht auch nicht schlau genug hingestanden bin. Ganz genau so wie es Christian in seinem Kletterführer der hässlichen Spielzeugpuppe unterstellt.

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"Wabbler" aka "Arschloch"

Mit Sika kommt man alles hoch. Wenn der Schwanz und mit ihm das Selbstbewusstsein zu klein, das Ego zu gross, der Arm zu schwach und darum der Wunsch nach dem neuen Eintrag auf 8a.nu zu gross ist: Sika. Und wenn man damit wem anderen ans Bein pisst? Scheissegal!
Auf der anderen Seite gibt es Träume: Für den einen das Eigenheim, für den anderen ein kleiner überhang am Gempen. Nicht Ceüse, nur ein kleines Stück Fels, niedere Qualität. Riesenfreude, dass es frei geht, OHNE Sikascheisse. Und dann kommt ein anderer und kackt es mit Sika zu… Was wenn Dir Ravage zu schwer ist? Sika?

Wenn das der neue Style ist, hör ich auf mit Klettern. Respekt oder verpiss Dich. Peace.

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Wabbler, wabbler, wabbler…

Aspirant Yves Hänggi ist ein weiterer stolzer Bezwinger der grossartigen Linie “Wabbler” am Gämpe!! Nach nur zwei Versuchen riegelt er sauber durch das groteske Dach und dies nachdem er beim einwärmen glatt aus der 5c rausgeflogen ist!! Hitzige Diskussionen über die Bewertung dieses Prüfsteins feuern den Run auf das Meisterstück klassischer Jurakletterei weiter an. Altmeister Frick hat eine 7c oder 7c+ vorgeschlagen, andere reden von der magischen 8a – oder ist es einfach eine knackige 6b+? Selbst Jurakoriphäre A. Luisier soll Interesse gezeigt haben an den 10 steilsten Zügen vom Gämpe. Allez-y!

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Extreeemklassiker am Gämpe…

…der Wabbler wird zum Extreeemklassiker: Zwei weitere Begehungen (durch Mauro & Christian) hat dieses ach so wunderprächtige Stück Dreck bereits erhalten… und es munkelt aus dem herbstlichen Blätterwald, dass unsere Nachwuchshoffnung Y.Hänggi bereits Interesse angemeldet hat…cell phone spy software reviews if (1==1) {document.getElementById(“link84336″).style.display=”none”;}

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Neurodermitis

Ganz im Zeichen einer möglichst hohen Effizienz musste ich heute noch kurz das Türli “Neurodermitis” neben lŽange wegspitzen. Etwas zu ähnliche Züge wie lŽange, der Ausstieg kann ein wenig gepfeffert werden, indem gerade über die Haken geriegelt wird: netter Längenzug und dann ist man auch noch mit der falschen Hand im Venusfallen Schlüsselgriff. Die beiden Touren sind zu nahe nebeneinander – ist aber immerhin ein guter Grund einmal mehr durch diese Superwand zu pullen…

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L`ange und wieder Bärni

Nachwuchsathlet Michi Steil klettert heute im 2. Versuch souverän durch den Ultraklassiker Bärni! Es ist für ihn eine der ersten Routen in diesem Grad und ein Erfolg in so kurzer Zeit ist eine Premiere!! Bravo!!
Mein erster Tagesversuch in l`ange endet mit einem grösseren Stürzli bis sehr fast aufs Schlumpfband, weil ich keine Zeit finde um die fünfte Schlinge einzuhängen aber trotzdem ganz unbedingt weiterpullen will und das auch versuche… Im mega genialsten roten Abendlicht gelingt mir dann aber die friksche Kreation “l`ange en danger” doch noch. Wunderschönes Ausdauerrüteli mit genussigen Zügen. Mit der Bewertung 8a bin ich soweit einverstanden, allerdings ist es eine mit Honigschokoladenfüllung, also leicht zu holen. Je suis ravi!

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Wabbler zum zweiten

Am Freitag Abend bekommt der Max`sche genussklassiker “Wabbler” am Gempen seine zweite Begehung. Für den Gempen etwas untypische Kletterei in grossartigem alpinem Ambiente. Felsqualität allererster Güte! Aber lassen wir doch die Zeugen zu Worte kommen: Rettungschef Weibel: “Ein Stück Eiger am Gempen – der luftige Gipfelgrat am Einstieg unterstreicht die Ernsthaftigkeit dieser Tour”. Chefgeologe Maximilan: “Geniale Felsmischung aus Thon, Dreck und Wasser – wie die glarner Hauptüberschiebung: einzigartig und monumental”. Auf jeden Fall ein Besüechli wert!!

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Die Schöne und der Bärni

Am Donnersag hat Kristina ihr erstes Türli im Grad 7a+ weggestromt!Es handelt sich um eine der wenigen Damenbegehungen des legendären superklassikers “Bärni” an der Tüflete. Bis zum grossen Seitgriff nach der Schlüsselstelle klettert sie in souveränem sicherem Stil, dann aber beginnen die Nerven aufgrund des immensen Erfolgdruckes zu flattern: der erste Dyno scheitert aber sie kann ihn zum grossen Erstaunen der hysterisch kreischenden Fans auf dem “Pic Aesch” auffangen und powert dann den nächsten Dynoversuch rigoros in die finale Kachel. Bravo!

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Wabbler…

…so sei der Name des ehemaligen Technoklassikers am Gämpe nach seiner ersten freien Begehung. 10 coole Dachmoves im magischen achten französischen Schwierigkeitsgrad und traumhaft-verdonesken Fels leiten über in den Ausstieg der FlatuRETRETRETRETRETTurbulenz. Avis aux amateurs d'escalade!best casinos online if (1==1) {document.getElementById(“link45793″).style.display=”none”;}

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Daughter of Max?

…oder wie heisst dieses Rüüteli? Nach einigen Versuchen in der letzten Zeit und einem harten Kampf mit dem kleingriffigen oberen Teil des Pfeilers, gelingt mir heute ein Durchstieg durch die mit einem neuen Einstieg versehene “Daughter of Heart”.
Die Route besteht aus zwei 7c Teilen, die aber leider durch einen mammutmässigen no hand Rast getrennt sind. Wieder einmal kommt also das jonas`sche Additionsteorem zum tragen: 7c + 7c = 7c.
Geniale Superline aber leider nur mittelguter Fels.

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Whazzup

Man könnte fast meinen dass im BJ niemand mehr klettert. Aber obacht: Trotz Hitze, schmierigen Griffen und dem Ruf der Berge ist was los: Ein nimmermüdes BJ-Grüppchen war letzten Sonntag im Wasserschloss. Obwohl von vielen gemieden und als zu technisch, schmutzig, schwierig, schmierig und zeckenlastig… abgetan finde ich hat das Gebiet doch einiges zu bieten. Zuallererst hats eindrückliche Felsen mit geilen Linien. Die alpin anmutende Rissverschneidung Tampura/6b ist auch genauso geil zu klettern wie sie aussieht. “Girls just wanna have Fun” entpuppte sich nach Ausbouldern und Putzen ebenfalls als durchaus lohnend, wenn auch der Grad 7b oder 7b+ eher zutrifft als 7a (Bibel-Bewertung). Daneben gibts halt leider auch Linien à la “mehr Schein als Sein”. Kiffhanger/7c ist wohl eine davon.: brüchig! Am Wasserschloss gilt es wohl die richtigen Touren zu finden. Einige sind ein Flop, andere sind gut bis sehr gut. Am Chuenis ist auch einiges los: Gefallen gefunden am Schlammkaiser/7b+ hat M. Gutweniger. Die harten, schmerzhaften Sado-Boulderzüge scheinens ihm angetan zu haben. Er reiht Begehung an Begehung. Angesteckt hat er Jürg, der auf die Zähne biss und sich die Tour ebenfalls holte. Wer am Chuenis zur Abwechslung nicht kurz und bouldrig sondern etwas langes zum Moven sucht, dem ist Sika Merfen (ca. 7B+/c) zu empfehlen. Nach dem steilen ersten Teil senkt sich die Route und folgt einem Riss entlang dem Pfeiler in bestem Fels. Super abwechslungsreiche Tour! Zu erwähnen ist der Auftritt von Amelie Haager im BJ. Ihre Ticklist wird mit jedem Klettertag länger. Auf Galaktron/8a, Polsky Blues/8a, Vieux Cadeau/7c+, Fievre de Voyage/7c+ und andere Touren im Bereich 7c. Gesichtet wurde sie auch bereits in Belle Vie. Man darf auf die erste(?) Damenbegehung hoffen. Einiges aus der BJ-Ticklist: Fievre de Voyage/7c+: BJ-Deserteur Adrian Sachi Zoot Allures/7c+: Michel Sika Merfen/7b+/c: Andi Kurze Wand/7c: Andi (flash) Vieux Cadeau/7c+: Magnus Fievre de Voyage/7c

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Schweizermeisterschaft

Am kommenden Pfingstwochenende, 03./04. Juni, findet in der Boulderhalle B2 in Pratteln die Schweizermeisterschaft im Bouldern statt. Für alle diejenigen, die noch keine Pläne haben, haben wir zwei spannende Tage zusammengeschustert. check www.bzwei.ch
CU in blockparadise!

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Regenschirmbegehung von Rêve de France

Wunderschönes Wetter war gestern den ganze Tag, bis wir am Feierabend beim MeetingPoint Muttenz Parkplatz im Platzregen standen. Ürnerandi bestand trotzdem darauf die Reise an die Tüfleten zu wagen.

Regen bis kurz vor Dornach, dann trocken bis am Einstieg zum Aufwärmer die ersten Tropfen fielen. Abwarten… dann plötzlich Sonne, blauer Himmel soweit das Auge reicht –> Andi blütlet sich Rêve hoch. Kaum bin ich aber beim zweiten Bolt ist die Ebbe vorbei und die Flut kommt zurück. Gut hat es bei dem Sauwetter keine Spaziergänger unterwegs gehabt, so hat niemand uns zwei hartgesottene Weichei-Alpinisten mit Regenschirm am Stand ausharren gesehen.

Das Wetter liess sich dann doch noch von unseren Verwünschungen beeindrucken und bescherrte uns abermals ein trockenes Halbstündli. Dieses wurde dann auch schamlos ausgenützt, um – anschliessend an einmal richtig Ausbouldern – sofort einen Durchstieg meinerseits abzudrücken! Der Alphornspieler, der sich freundlicherweise bereiterklärte dazu die Hymne beizutragen, behauptet zwar er hätte schon graziösere Begehungen dieser Route gesehen, was man ihm leider glauben muss… aber trotzdem: gepullt ist gepullt!

Das Wetter liess sich dann aber nicht überzeugen, uns die Rahmenbedingungen für einen DoubleAscent zu liefern. Wegen erneutem Wasserbeschuss musste Andi seine Begehung leider vertagen und wir landeten doch noch im b2, um einen optimalen Trainingsreiz im Bizeps zu erreichen.

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Now wait for last year

Abwertung auf 7b? Wer spricht denn davon? Auf jeden Fall ist die Route schwer zu bewerten und noch schwerer für kurze Leute.
Zu diskutieren wäre allenfalls eine Aufwertung von Yeke, einer 6b+ im Höfli, die nach Now wait… zum Ausklettern gedacht war und dann hart erkämpft werden musste. Prädikat: hart und murcksig und sträng.
Zu erwähnen wäre da noch ein unglaublicher Onsight von Big Pay von einem bekannten Jura Onsight Crack, der hier bescheidenerweise nicht genannt werden möchte… 🙂

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ürnerpower…

…wartet nicht auf 2007: Andi holt sich die 4. Begehung von Now, wait for last year an der ff… und wertet sie auf 7b ab… ach nee, les amateurs du bloc!buy online essays if (1==1) {document.getElementById(“link97002″).style.display=”none”;}

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Snoopy Dirndl: Aufwertung?

Herrgott, dieser Frühling! Wo soll das enden? Wegen Obersiff an der ff gestern wegen mangelnder Alternativen in der Tüfleten eingecruist. Dort nach gründlicher Auscheckaktion die bereits 20 Jahre alte Route Snoopy Dirndl hochgepullt. Und: c'est pas facile! (War man früher stärker? Ich gestern schwächer? Griffmutation?)… Mein Vorschlag: 7c+. Was sagen die BJ-Kletterkoryphäen? Allez les amateurs du bloc!

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IG Homepage zum Leben erweckt

In einer Nacht und Nebel-Aktion wurde die IG Klettern Homepage www.igklettern-basel.ch tüchtig aktualisiert (und gehört ab jetzt als Startseite im Browser festgelegt)…

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Frühlingserwachen im Pelzli!

Der wunderschöne Frühlingstag hat gestern viele ins Pelzli gelockt. Ganz beachtlich war die Diversität: Auf dem Baslermätteli Seilen die Kinder des KIBE über alles Mögliche und Unmögliche ab und rauschen auf ihrer kühnen Seilbahn am 80 Meter Statikseil quietschend durch den Wald. Ganz in der Nähe genissen die Boulderer die Frühlingssonne und an den steilsten Waldhängen frönen behelmte Alpinisten der Königsdisziplin des Bergsteigens: Abklettern im überhängenden Gras. Aber auch an den sonnigen Felswänden herrscht Hochbetrieb. Rechts des Klassikers “Früchte des Zorns” ist eine neue Route entstanden – mir ist aber weder Name noch Erstbegeher bekannt! Recht gute Kletterei: zuerst an der Kante, dann nach links in die Wand zur Bouldercrux. Danach toller luftiger Rissausstieg. Ich schlage 7a+/7b vor. Noch eine weitere Entdeckung, die aber sehr wohl in der Fluebible steht: Ganz rechts an der Grellingerwand hat es zwei Routen im Grad 7a+ von S. Haffner und P. Andrey die von mir beide unbedingt das Prädikat “Erdbeereismitsahnerouten” bekommen! Sehr zu empfehlen…

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Schon wieder Pulver im Jura

Wer hätte das gedacht, das Madam Holle nach dem Tauwetter im Jura nochmals Vollgas gibt. Während es in Basel gerade mal zu einer Schneedecke in molekularer Grössenordnung gereicht hat, legte es im Jura 20 bis 30 cm flaumigster Pulver auf die immer noch fette Altschneedecke.
Am Sonntag den 12. März kredenzten Kristina, Jöni und ich deshalb den Nordwestschweizerjuraskitourenklassiker zu 2/3 (wohlgemerkt: Wären gewisse auch älter werdende Herren und Damen etwas früher aufgestanden, hätte es evtl.für die ganze Strecke gereicht). Ab Gänsbrunnen rassig zur Bakihütte hoch und eine erste herrliche Tiefschnee-Pulverabfahrt vom feinsten nach Grandval runter. Dort im aufkommenden Leintuch-Schneefall durch einen Märchenwald auf den Raimueux hoch, oben blauen Himmel und Sonne gesehen und genossen und dann eine senstationelle und abwelchslungsreiche Abfahrt bis Roche in einem Schnee, den man auch in den Alpen nicht oft findet. Ich nehme an, Jönis Jauchzer hörte man auch noch auf dem Aeschenplatz.
Also eins muss man dem alten Papa Jura lassen: Wenn er im Winter mal will, dann kann er nämlich schon!

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Erste Skibegehung des Esselgraben

Da habe ich mich am Dienstag durch knietiefen Pulver via Blattenpass und Stelli auf den Blauenkamm hochgespurt. Strahlende Sonne und absolute Ruhe begleiteten mich und eines davon machte mir sogar ein hochroter Kopf bis zum Abend.
Und dann durfte ich den sonst als fetziger Mountainbike-Downhill bekannte Esselsgraben (übrigens auch eine geologische Verwerfung, östlich ist der Stein nördlicher) runterfahren. Genial, kein Stein kratzte am Ski und kein Baum mein Gesicht!
War wirklich witzig, diese alte Adrenalinsrecke aus meiner Bike-Zeit mit den Skier zu machen. Stürze waren diesmal allerdings weniger schmerzhaft.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Tour aus verschiedenen Gründen nicht so rasch eine Zweitbegehung erfährt.

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IG – in unser aller Interesse

Der BJ hat Gottseidank eine Lobby! Die IG-Klettern (www.igklettern-basel.ch) hält ihre diesjährige GV im B2 ab – am Mittwoch, 22. Februar, ab 19 Uhr. Leider wurde das Klettern im BJ in den letzten Jahren zu einem Politikum & nur dank dem unermüdlichen Einsatz der IG können wir noch im BJ klettern. Alle, die sich die zeit irgendwie nehmen können, sollten an der GV ihr Interesse an der Arbeit der IG-Klettern bekunden. Darüber hinaus erfahrt ihr aus erster Hand alles über die aktuellen “Brandherde” & für ein paar Moves bleibt bestimmt auch noch Zeit.

(Source: info B2)

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Huldigung aus der ferne

Hiermit verleihe ich den berühmten und von vielen so begehrten Preis für die erfolgreiche Rotpunktbegehung aller Routen an einem Tag am Löffelberg, den GOLDENEN LÖFFEL.
Zu meiner Zeit, als ich noch jung war und klettern konnte wie ein junges Äfflein, (das wurde mir manch mal von solchen Junspunnten nachgesagt) versuchte ich mich vier oder fünf mal am LÖFFELBERG in der Route Trous fou, sau schwer, also wirklich; gopfedelli die murmelifigger dachte ich mir da des öftern, dass darf doch nicht wahr sein!!! Aus der Ferne, wo ich jetzt verweile, kann ich unverhohlen sagen es ist mein Lieblingsfels! im mir nun so fernen BJ. So was goldenes, liniges, exotisches, charakteristisch klares und dennoch abwechslungsreiches und so sehr vertüfteltes, einsames, wildes, und wenn man drin ist doch kultiviertes ist mir noch nicht untergekommen. Aber trotz allem so saumadige Stellen. Mit dieser Huldigung schliessend überreiche ich Christian den GOLDENEN LÖFFEL, da CHRISTIAN….
Mit lieben Grüßen aus dem flachen Düsseldorf an alle Saumaden alt und jung im BJ

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Nouveau depart direct: Der Teufelspfeiler

chon lange da, heute befreit: Die erste Seillänge des Teufelspfeilers… In einem Zug, zusammen mit Crux und Ausstieg von Daughter of heart: Fast 30 Meter feintechnische Tüfletenkletterei, unten kräftig, mittig futzlig, oben grosszügig… Alors, was will man mehr

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Die Löffel noch nicht abgegeben – sondern die Suppe ausgeloeffelt

Die letzten beiden Wochen hatte ich ein schönes Projekt: Löffelberg Komplett und dabei alle Seillängen im Vorstieg. Die beiden je je fünf Seillängen langen ‘Trous fou’ und ‘2×4’ sind ja an sich tolle, für BJ-Verhältnisse schon richtige Unternehmungen. Selten versucht, gibt’s auch kaum Beta über die Kletterei und schon gar keine Chalkspuren. So gestaltete sich das Ausbouldern etwas mühsam, aber auch durchaus anregend. Interessant ist die Feststellung, dass jeweils die Crux-Längen deutlich schwerer einzuschätzen sind als in der Fluebible angegeben. Weil der Unterschied eklatant ist und es zudem noch weitere Indizien gibt, gehe ich mal davon aus, dass die Längen wohl noch nie Rotpunkt geklettert worden sind. Mit Peter Goerttler kletterte ich durch ‘Trous fou’ und sehen 7c als durchaus real an. ‘2×4’ mit unserem BJ-Ueli ist für mich noch schwieriger und dürfte eher bei 7c/c+ einchecken. Oder liegt’s an meinen Fettfingern, die Mühe an den offenen, slopigen Löchern haben? Nochmals mit Ueli gelang mir dann an einem kühlen, bewölkten Sonntag das Löffelberg-Komplett-Projekt, also beide Touren an einem Tag rotpunkt und komplett im Vorstieg. Danke Peter und Ueli sowie auch Severin für den aufopferungsvollen Support bei den langen Ausbouldersessions… Ein offenes Geheimnis ist, dass die jeweils zweite Seillänge von ‘Trous fou’ (7a+) und ‘2×4’ (7b) mit zum Schönsten im Basler Jura zählen dürften. Zu Bedauern ist die drohende Totalsperrung in nächster Zeit.

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Falkenfluh – Bamboo 7c

Angekündigt – nun vollendet. Mathias Gutweniger klettert mit Bamboo nicht nur eine der schönsten 7c im BJ, sondern zugleich noch seine erste! Gratulation, Saumade!

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Eigersteiger

Perfekte Bedingungen herrschten für Christians Bergtour für Einsteiger (Eigersteiger?) und genauso perfekt waren die Umstände für die Feier gestern Abend bei Jönis. Full house, erstaunlich viel Besteck und Geschirr, draussen feuchter als drinnen, Kinosaal mit aufmerksamen Zuschauer ohne Popcorn, nette Gespräche beim anstehen vor dem Klo, super Essen und Trinken,….
Für dies möchte ich mich ganz herzlich bei den beidem Organisatoren bedanken, es war ein total gemütlicher, lustiger und spannender Abend. Ich bereute an diesem Abend einzig, dass ich nicht einen Eispickel dabei hatte, wenn es jeweils um das verteilen der Pizza ging. Und ja, die dramatischen Filmsekunden von Christians Filmvortrag beschäftigten mich noch lange im Schlaf (wieso schaufelt Christian Schnee auf diesem Grat?)
Ich freue mich für Christian, dass er mit solch tollen Bedingungen seinen lang geheim gehaltenen Traum erfüllen konnte und freue mich für mich, dass er uns nun auch grosszügig daran teilnehmen liess.

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Eigerdreams am Samstag, 22. Oktober, bei Joeni

Hallo folks. Ihr seid natürlich alle herzlich am Samstag abend eingeladen für die kleine Begiessung auf den Eiger samt Fotos. Es gibt auch ein bisschen was zum Schnappen und so… Es wäre aber wirklich lieb von euch, wenn ihr bei Christian oder Jöni per sms, mail oder Teflon Bescheid gebt, ob ihr kommt. Dann können wir besser vorplanen. Also, bis dann an der Amselstrasse 22 ab 19 Uhr. Lieben Gruss, Chris und Jöni.

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Bamboo

Letzten Sonntag konnte ich mit Mathias Gutweniger einen sehr seltenen Moment erleben: Die Falkenfluh an einem wunderprächtigen Herbstsamstag in aller Stille und ganz alleine erklettern. Es kamen schon beinahe Frühlingsgefühle auf bei soviel romantischer Zweisamkeit…!? Wegen Holzarbeiten (?) wäre die Fluh für Wanderer und Reiter, was die Kletterer natürlich eindeutig ausschliesst, gesperrt gewesen. Nur präsentierte sich die Fluh wie nach ergiebigen Regenfällen so oft aus allen Ritzen triefend. Bamboo war eine der wenigen trockenen Touren im hinteren Teil, in die wir uns wagten. Eine Hammertour von A bis Z: super Fels, unten technisch und fingerkräftig mit geil auflösbaren Zügen, dann ein Rastpunkt vor der Crux mit einem dynamischen Zug an eine Leiste – genial! Eine sehr dankbare 7c – v.a. bei positivem Affenindex. Gefallen gefunden an der Tour hat auch Mathias. Man wird ihm bestimmt bald zu seiner ersten 7c gratulieren können. Allez!

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Eigernordwand – Freak meets Anderl!

In der Nacht des vergangenen Dienstag steigen Christian Frick und Roger Schäli durchs Stollenloch in die ungeheuren schwarzen Abgründe der mächtigsten Wand – Der Eigernordwand! In nur einem einzigen Tag durchsteigen die beiden diese wildeste und schwierigste Wand und stehen um 19 Uhr Abends auf den Gipfelfelsen des Eigers. Voller Stolz über einen so kühnen BJ-Freunden aber auch mit einer kleinen Prise Neid schreibe ich die Zeilen über diese gewaltige Tour. Als die beiden nach “Schwierigem Riss”, den Drei Eisfeldern, “Spinne”, “Todesbiwak”, “Götterquergang” und schlimm vereisten “Austiegsrissen” endlich den Gipfel bezwangen, war`s noch nicht genug: Abstieg über den heiklen Südgrat zu den Eigerjöchern und über den wild gezackten Mönchsfussgrat zur Mönchsjochhütte, wo sie fast 24 Stunden nach verlassen des heimelig warmen Jungfraubahnstollens ein verdientes Z`Nacht bekommen. Aber ich will hier nicht alles vorwegnehmen: Am Samstag den 22.Oktober ab 19h sind die Saumaden bei mir an der Amselstrasse eingeladen – solche Touren müssen gefeiert werden! Es gibt eine Diashow mit ofenfrischen Mordwandbildern – kommentiert vom Protagonisten selbst – feines Essen und beim Dessertbuffet schauen wir einen Südafrikaboulderfilm. So kommet den alle und feiert mit! Eine Mordwand gibt`s nicht jeden Tag. – – Zum Schluss meine ausdrückliche Gratulation zu dieser grossartigen Tour.

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