Megos braucht wenig go’s

Dass Megos im Jura war, muss man ja niemandem erzählen. Dass Jonas Gessler den SchülerInnen in Oberwil nur noch Arbeitsaufträge verteilte ist auch Teil dieser Geschichte.

Folgend die Leistungsdaten:

Appelle, Ravage, Enfant in einem Tag.

Shogun in 3 Versuchen.

Mines, Deja, Rammstein und Temps in einem Tag

95 Dosen Red-Bull für das Team. Pro Tag

3’000 Red-Bull Kappen für die Fans

Falls es nicht bald eine sinnvolles Video gibt von Shogun, werden wir hier die Bootleg Version hochschalten. Ja, wir haben das Material. Uncut

Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir ALLE Adam Ondra vor Jahren am Balmchopf die Treue geschworen haben. Vergessen wir nicht unseren Echten Helden. Alles andere ist Götzenverehrung.

Ich und Ruedi erfreuten uns hingegen an der Chellen wo im Bereich 6c+ bis 8a+ einige echte Perlen auf den Kletterer warten und ich dem Orduro endlich wieder mal eine Begehung abringen konnte.  Ein Besuch der Chellen ist herzlich empfohlen. Die Chellen ist Scheinwerfertauglich für echte Draussen-Kletterer

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Sinnfrei (8b+) – Sams Alptraum der wuchernden Kombis geht weiter…

Die Schlacht um den „Unsinn” ist fast vergessen. Eigentlich – so glaubte ich, war damit die “Langen Wand“ für mich an einem schönen ruhenden Endpunkt angelangt. Eigenartigerweise kehrte die Ruhe nicht ein. Es war nicht in Worte zu fassen und erst in einer „Lichttherapie” kam es dann eben ans Licht. Es gab da noch EINE.
Zuerst erschien sie mir nur schemenhaft im Nebel der Zweifel, später wird sie immer klarer wie eine Fatamorgana die, anstatt sich aufzulösen plötzlich zu Stoff wird für meine Hände. So brachte mir endlich die Frühlingstaube die Linie ins Herz, der Bergsommer die Kraft in die Arme und der heutige Herbstbeginn die Durchstiegsreife. Ein hoch auf den Kombiwahn!
Sinnfrei startet wie Paradis, zweigt dann links über den l`amour égo Quergang ab bis in den Belle Vie Einstieg zum Rast – und dann das gute alte Belle Vie zum Dessert! Für alle die bestimmt zahlreichen Interessenten sei gesagt: Es ist eine wunderschöne Kombi – eine der besten – wie alle halt.

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Jura Update

apocalpistiks

Schön wenn was Sommerloch von den Juranasen gefüllt wird und ich mir keine seichten Stories ausdenken muss. Der immer wieder mal sehr griffige Sommer liess einige Begehungen wahr werden. Konkret sind dies der Aufstieg ins Paradies von Erny und dem Autor, dem Reclimb von Apocalipstics durch Jööni und dem Chambre Massendurchschtieg von Chrigu, Gangstaman Ruedi und meiner Wenigkeit. Die Bewertung ist hier wohl bei 8a/+ zu finden. Man erzählt sich sogar, dass letzthin ein berner Modi sich in Belle vie getraut habe. Bis jetzt sind ja die FFA’s im Jura seeeehr dünn gesäht. Schön wenn endlich mal eine härtere Juranuss von einer Frau geknackt würde. Oder zumindest mal das Diagonal. Kristina?

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Vive le Jura

Keine echten News für den Hartgesottenen BJ Lover, aber ein bisschen Schwelgen in Erinnerungen an längst vergangene glorreiche Zeiten soll doch erlaubt sein.

 

http://barfi.ch/News-Basel/Hoch-hinaus-im-Basler-Jura-oder-Die-Invasion-der-Gurkenmenschen

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IG Klettern GV am 27. März 2017 – bitte kommen!

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Neulich im BEO

Der Post von Soyhieres hallt noch nach im Juriversum und schon erreichen uns neue Horrorgeschichten vom Mugge. Und kürzlich ein neuer Tiefpunkt im BEO.

Die Bilder unten zeigen Material welches vor langer Zeit zur Sicherung und zum Standbau als geeignet befunden wurde. Da kann man sagen, dass der Bolt ja noch eine Metallhülle hatte im Fels. Nee, hatte er  nicht. Da war nur ein Loch und ein wenig Araldit.

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Close Call

Urs hat kürzlich in Soja etwas unschönes erlebt und hat mich per Mail gebeten das hier zu teilen… Es könnte schon noch so relevant sein für den einen oder anderen BJ Mover.

Letzten Dienstag in Soyhières … ein weitere Durchstiegsversuch in Public Domain stand an, in der Schlüsselstelle ausgerutscht, da schnitt sich der belastete Fix-Karabiner wie eine Rasierklinge durchs halbe Seil.
Ufff…………. Glück gehabt! Was tun, damit solches nicht wieder passiert?

. Aus ästhetischer und/oder ethischer Sicht: weg mit den fixen Karabinern
. Das Clippen in bester Gesslerscher Manier sein lassen und einfach durch stromern
. oder, sozusagen als Schwachstrom Variante, die fixen Karabiner immer wieder kritisch prüfen und grosszügig auswechseln!img_7862

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Chestel

…hier mal der Entwurf eines Topos… kann jemand mit den anderen Routen weiterhelfen? …auch die Schwierigkeiten, grad von meinen Routen, sind nur geschätzt… lang ists her… Wer was weiss, einfach kommentieren, ich pflege die Liste dann nach… Grazie!

Chestel Topo

Nr. Name Grad Eingerichtet von Notizen
1 Projekt ca. 7b+ Andi Luisier Grad am Anfang vom Riegel, Plättli
2 Make America Great Again! Projekt Max Mittmann Klebehaken, Inox
3 Action man 8a Markus “Maggä” Rieder Plättli, Künstliche Griffe. Rechtsvariante: Projekt, Max Mittmann. Linksvariante: Projekt, Maggä.
4 ? 7b Patrick Andrey Klebehaken
5 Kap Horn Projekt Max Mittmann Klebehaken, Inox. Cooler Kreuzzug am Anfang, oben nach Griffausbruch wohl schwer…
6 Pflute Route 8a Andreas Luisier Kleberinge (klein)
7 Henkel Trocken 7b+ Mike Tscharner Kleberinge (klein)
8 ? 6c+ Andreas Luisier Plättli
9 ? 7a Andreas Luisier, Mike Tscharner Kleberinge (klein)
10 Papillon Mécanique aka Fettiger Wichser 6b Beat und Matthias Christen Kleberinge (klein)
11 Long John Blues 7c Max Mittmann Klebehaken (Inox)
12 ? 6c Andreas Luisier Plättli
13 ? 6c Andreas Luisier Kleberinge (klein)
14 (links) Trusted Drill 6b-7a, lang ists her… Max Mittmann Klebehaken (Inox)
14 (rechts) Jägermeister 6b-7a, lang ists her… Max Mittmann Klebehaken (Inox)
15 Escalope sur belle salade 7a/b Max Mittmann Klebehaken, oben Kette
16 Je vous laisse le choix dans la date 7a/b Max Mittmann Klebehaken, oben Kette
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Raum dem Bedeutungslosen

Es läuft zu wenig auf dieser Seite. Es darf doch nicht sein, dass ein angeblich legendäres Balmchopffest über die Bühne geht, so legendär dass man ums Geländer froh gewesen sein soll, und nichts davon ist hier zu lesen. Dieser Blog dürstet sich nach Zeilen, wie die Fisistockverschneidung nach Anerkennung (die ihr ja auch gebührt). Ich gehe mit gutem Beispiel voran. Ich schreibe etwas. Obwohl es nichts zu berichten gibt. Aber genau darin liegt die enorme Wichtigkeit dieser Seite: Raum dem Bedeutungslosen. Das ist Klettern. Die Aussensicht hat nichts gemein mit der Innensicht. In der Divergenz liegt die Magie. Je grösser die Schere, desto magischer. Der Protagonist bringt sich für einen kurzen Moment in Raum und Zeit in eine Position, in der er die eigene Bedeutungslosigkeit und die seines Tuns vergisst, aber ein Ziel kennt, als wären tausend Flammen hinter ihm her. Es herrscht glasklare Orientierung, wie man sie im anderen Leben nicht hat. Keine Möglichkeiten, keine Ausflüchte, keine Logik. Dieses spezielle Mikrouniversum umgibt den Protagonisten eng. Auch bei nächster Nähe kann es keine Schnittmenge mit anderen Universen geben, mit jenem des Sicherungspartners etwa, der auf die Idee kommt, dass er ja auch tindern und sichern kann, weil er ein Grigri hat. Nein, der Kletterer kennt nur eines: Angst und Wille. Wille die Angst zu besiegen. Ist man wieder am Boden, muss man nicht tindern beim Sichern, um den Wandel der Prioritäten zu begreifen. Man wird ihn auch erfahren, wenn man feststellt, dass Menschenkot* am Seil klebt, weil jemand an den Einstieg geschissen hat. Und man hat weder Lust die Fleecehandschuhe je zu waschen, noch das Seil. Man brüllt die neue Erkenntnis sofort zum Kollegen hoch: ACHTUNG, ES HAT SCHEISSE AM SEIL. MENSCHENSCHEISSE. Der nimmt das Seil dennoch zwischen die Zähne – denn nun ist er im Mikrouniversum mit den anderen Gesetzmässigkeiten. Man besinnt sich, dass man ein Grigri hat, man das Seil also nicht zwingend zu halten braucht. Und weil man plötzlich freie Hände hat, hat man plötzlich das Iphone in der Hand. Man könnte News lesen. Oder ein trauriges Lied auf Facebook posten. Oder Mails beantworten. Denn jetzt ist man wieder am Boden. Wo man die eigene Bedeutungslosigkeit nicht mehr akzeptiert.

Dieser Text beruht auf teilweise wahren Gegebenheiten vom Fusse der Belleviewand. Ich hatte nur eine beobachtende Rolle, wobei ich meine Beobachtungen mit Fiktion anreicherte

*Es soll an der Falkenfluh Exponenten des Klettersports geben, die das Gespräch nicht unterbrechen und sich auch nicht gross distanzieren, sondern mehr oder weniger an Ort und Stelle in die Knie gehen. Möglicherweise hängt das mit der tiefsitzenden Überzeugung zusammen, dass gute Alpinisten immer und überall abseilen können.

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9 Fragen / 2016

Es ist Sommer und die Stromer liegen ob der Hitze darnieder. Ein guter Zeitpunkt um das Kletterjahr Revue passieren zu lassen. In der Saison 15/16 drängten sich vor allem philosophische und enthische Konflikte und weniger die praktischen Fragen des Kletterlebens auf. Hier die 10 drängensten Konflikte im BJ:

1. Ist nur Sportklettern gay?

2. Sind Tooler schwuler?

3. Kann der Weber den 8er Knoten jetzt wirklich?

4. Sollte der Schelker mal zur Mammographie gehen?

5. Sind 2 kaputte Autos für einen Besuch in Siurana noch als normale Abnutzung zu taxieren?

6. Kann man es auch wenn es die Kollegen können?

7. Kann man eine Wette in einem nächsten Leben einlösen?

8. Gehört Essen, welches man auf dem Eccles Biwak antrifft, immer dem Finder?

9. Ist der Larssen Jens-seits von Gut und Böse?

 

 

 

 

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And the winner takes it all

Die Konkurrenz war gross und alle Beteiltigten haben sich mächtig ins Zeug gelegt um Belayer of the Year zu werden. Newcomer Schelker zeigte zwar einen fulminanten Start konnte aber mit den alten Hasen Wanner und Gessler nicht mithalten. Da wurde eine solide Basis gelegt und man merkt wer jahrelang das Schlappseil in der Hand hatte. Das Duell Gessler-Wanner bleib ein spannnendes und beide hätten den Preis redlich verdient. Ganz zum Schluss konnte sich, vielleicht auch mit den Stimmen von Kristina, der Jöööni dann durchsetzen.

Belayer of the Year und somit Gewinner des Goldenen Schlappseils für Pfusch am Bau und Grigri wird somit  Jonas:

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Der Betonmischer, der Nachwuchpreis für hartes Sichern, geht an Benjamin Schelker

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Zelot Speedcontest

Rennstrecken gibt es viele… Am El Cap die Nose, am Eiger die Heckmeier, am Matterhorn die Schmidroute… und an der Falken die Zelot!
Bei letzter liegt die aktuelle Bestzeit bei 1’30” gehalten vom Autor. Aber da ist noch Luft! Setze eine Kiste Bier auf die Bestzeit bis 30.Nov 2016 aus.
Start mit einem Fuss am Boden, Top bei Berühren der Umlenkung … und wir sind Freikletterer… (Toprope erlaubt) … allez les Jurassiens!!!

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Belayer of the Year Award

Ich liebe Awards! Nach dem Langzeitprojektier-Award hier der wichtigste Preis des Jahres. Und Ihr könnt mitentscheiden! Bei wem fühlt Ihre euch so richtig sicher?

Die heissesten Kandidaten:

Benjamin Schelker: Andreas sagte; “bloc”. Benjamin liess sich nicht zweimal bitten.

Aeneas Wanner: Gibt viel Schlappseil auch einen sanften Sturz? Der lebende Gegenbeweis

Jonas Gesseler: Kann man Lynn schätzele, Kaffee kochen, telefonieren und sichern gleichzeitig? Manche meinen

 

Update 15.6. Die Würfel sind gefallen, die Umfrage ist beendet. Freuet euch auf die Preisverleihung!!

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Quiz

 

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Ich wollte mal ein Foto posten  und dachte mir ein kleines Quiz zu veranstalten. Es gilt folgende Frage zu beantworten:

In welchem Routeli befindet sich unser BJ Starkstromer Sven?

(leider von der Teilnahme ausgeschlossen sind Chris, Säm und Jan Schneidero)

Zu gewinnen gibt es die Beta zu dieser wunderschönen Tour von mir persönlich überliefert.

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Wegbau Schauen

Wenn man jemanden sucht um an der Falken Griffe zu misshandeln haben alle immer Zeit, aber wenn es darum geht mal etwas investieren, dann will niemand etwas gehört haben. Darum bietet sich hier die einmalige Gelegenheit ebendies zu tun. Am 2. April ist Wegbau an der Schauen organisiert vom SAC. Infos hier:

http://www.sac-basel.ch/aktivitaeten/index.php?page=detail&touren_nummer=1848&PHPSESSID=4328c5a61d19d2e34aa9c3bd362d9811

“Aber an der Schauen da bin ich ja gar nie!!” Vielleicht heute schon,  aber die meisten von uns haben genau dort oben irgendwann mal angefangen. Und wer noch nicht da war, sollte auf jeden Fall mal gehen.

Wäre schön wenn von den vielen Starkstromern auch mal etwas zurückkommt an die Heimfelsen ausser Magnesium. Ich muss dann zügeln und kann leider nicht.

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IG Klettern Basler Jura GV am Montag, 07.03.2016

Am Montag, 7. März, 19 Uhr, ist IG Generalversammlung im Hotel Alfa in Birsfelden.

Da gibt’s die neuesten News über den Stand der Dinge betreffend unseres geliebten Basler Jura.
Es geht nämlich doch noch einmal in eine neue Runde in den Verhandlungen mit den Raumplanungsämtern mit diversen Konsequenzen…

Die sonstige Vereinsmeierei an GV’s sind nicht jedermanns Sache, das ist klar. Doch Präsens zu markieren honoriert auch die unglaubliche Arbeit des Vorstandes um Patrik zugunsten unserer Interessen. Es geht um Support allein durch Anwesenheit. Nicht umsonst schreibt der Vorstand : Euer Kommen ist unser Ansporn!

Wer mehr wissen will :
http://www.igklettern-basel.ch/igKlettern/Home.html

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Tüfleten hoch im Kurs

Nun möchte ich auch mal einen selbstverherrlichenden Bericht schreiben über diese und jene, und vor allem über meine Heldentaten des vergangenen Samstags. Hart wurde trainiert, in Plastik investiert und Routen projektiert, um endlich die Züge ohne Flüche aneinander zu reihen. Dafür mit umso mehr Gebrüll. Da mein Bartwuchs sich noch in Grenzen hält, konnte ich meinerseits am besagten Tage, die wunderbar brachialen, harten und schon fast ein wenig gewalttätigen Züge des Eskimo in Oslo durchhämmern und im zweiten Versuch des Tages über den technisch anspruchsvollen, zweiten Teil zum Umlenker riegeln, was mir unermessliche Freude bereitete. Zum Nachtisch gabs dann noch ein kleines Käseplättchen auf dem Cunnilingus. BJ Lover Onsightsven konnte sich am selben Tage, nach vorangegangener Skepsis des Erfolgs, eine Begehung der Venusfalle sichern und stuft diese als hart für den Grad ein. Sämi kam ebenfalls kurz vorbei, macht ein Nickerchen und chillt sich die Sinnvolle Freizeitbeschäftigung hoch, die er wahrscheinlich leichter einschätzt als den Klassiker Bärni, der ihm schon fast einen Projektieraward eingehandelt hätte. Das waren sie, die Heldentaten. oder habe ich noch was vergessen?

Ah genau, fast hätt es mein Spatzenhirn vergessen, eine erwähnenswerte Szene gab es noch, denn nachdem Eagle Eye Säm mit souveräner Leichtigkeit die Sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit der aufkommenden Thermik der Frühlingswärme hochsegelte, schien die Tour schon fast ein wenig zu leicht für den Grad, daher entfernte Urnerandi danach kurzerhand und fachmännisch einen unnötigen Griff aus der Tour.

 

 

 

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Die Bart-Theorie

Immer wieder  mal werde ich von Kletterern im Spass und vielleicht auch ein wenig im Ernst angehauen ” wenn ich so dünn wäre wie du, dann würde ich 9a klettern.”

Ich muss dann innerlich immer ein wenig schmunzeln, weil diese Aussage ja impliziert, dass man dann leichter wäre, aber immer noch gleich viel Muskeln hätte. Kann ja irgendwie nicht sein, oder?

Dann denk ich mir manchmal,  “Warum seit ihr denn alle so dick? ” Gewicht verlieren geht immer irgendwie… Einfach nichts essen.

Aber wer die Fakten anschaut, wird vielleicht merken, dass die BMI-Theorie nicht so viel taugt. Toni Lamprecht, Chrigu Sharma oder auch der Huber Alex sind schon ziemliche Brocken und können’s trotzdem.

Aber wer von den Topklettereren im Jura oder der Welt hat schon einen Bart?

Ondra? Nope

Amma? Der versuchts nicht mal

Puigblance?  Ist der wirklich Spanier?

Mitdboe? Wenn man genau hinschaut. Ganz hinten

Schelker?  In 20 Jahren vielleicht

Frick?  So n bisserl

Gessler?  Macht keinem Kind angst. Also jetzt vom Bart her.

Graham? Wenn der sich rasiert kommt Greenpeace bestimmt nicht

Hojer? Never

Bleiben auch hier ein paar Ausnahmen. Also, wenn ihr stark klettern wollt, dann dürft ihr keinen Bart haben. Ja und wer genau hat den Nachteil?

Richtig. Also kommt mir nicht mit dem BMI.

 

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La Belle Vie, das Video (echt jetzt)

Ok hier jetzt das richtige. Aber gebt es zu, das Lied war schön.

Enjoy

La Belle Vie 

P.S Auf den meisten Handys scheint es nicht zu laufen. Sooo viele farbige Pixel. Mal gucken obs noch gesperrt wird wegen der Müüsig.

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Winter is coming

Die Polyesterfraktion schlüpft durch die sich schliessende Türe und lässt das Kässeli nochmals klingen. Talentmade Yves nutzt das besten Ravage-Jahr seit langem (seit immer?) wogegen Jungmade Philipp Geisenhoff durch den ersten Teil von Shogun zieht. Ob man hier schon über eine mögliche Begehung der Gesamtlinie spekulieren darf?

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Born to be wild und Étoile du Désir

Letzten Donnerstag war es soweit: René hat Born weggehämmert. Obwohl ihm das Türli sehr wohl den einen oder anderen Versuch und Nerv gekostet hat, hat er es an besagtem Donnerstag im dritten Tagesversuch mit einer wahrhaft frechen Leichtigkeit hochgeklettert, sodass in der Szene ungeduldig und etwas angespannt auf seine erste 8a gewettet wird. Bereits müde von drei gescheiterten Versuchen im Étoile du Désir und eigentlich fertig mit dem Tag, bin ich durch Renés Erfolg so aufgewühlt, dass ich mich tatsächlich noch durch die brachialen 18 steilen Züge hochbrüllen kann. Da ich den Seitgriff oberhalb der ersten Umlenkung grossflächig abgerissen habe vor eineigen Tagen, ist die Tour zwar deutlich besser und schöner, aber nicht einfacher geworden und dürfte so bei 8a+ einchecken. So geht für uns ein unvergesslicher Herbsttag zu Ende. Das Licht der letzten Sonnenstrahlen taucht die Felsen in ein magisches rot und das Laub raschelt fröhlich beim herunterlaufen in den bereits dunklen Wald.

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Die Unsinnige

Gestern blies der Wind in Welschenrohr. Die Leiterli standen zeitweise waagrecht. Dann kam auf einmal die Sonne und warf dieses HD-Licht auf die Leinwand namens Glatti Flue, auf welcher Gabor und ich die Protagonisten waren. Und zwar im lange angekündigten Versprechen:  “Die Unsinnige – Eine Reise durch das W-Wändli”.
Die Neutour entspricht ganz dem hier wuchernden Geist sinnvoller und weniger sinnvoller Kombis: Man aidet “Die Unmögliche” bis zum letzten Stand. Von dort lässt man sich wieder 25 Meter ab und macht einen sauberen King-Swing bis unters Wappen, wo man einen Plumbumm-Stand erreicht. Sieht zunächst locker aus, ABER: der Nose-King-Swing ist tatsächlich Pipi dagegen… Möglicherweise legt man am W-Wändli eine weniger grosse horizontale Distanz zurück (es wurde noch nicht vermessen), doch Glätte und Neigung der Wand machen es schwierig, Tempo aufzunehmen.

 

Die letzten Meter schafften wir nur mit einer Serie heikler Tensionmoves an wenig natürlich aussehenden Plumbumm-Löchern. Obwohl man den Seilzug von oben hat, bietet das einen spektakulären Boulder inklusiv Dyno zur Standschlinge. Verfehlt man sie, so schwartet man mit bedrohlichem Tempo durch die halbe Wand, das hat Gabor in einem späteren Versuch eindrücklich vorgemacht.
Jedenfalls gehts dann vom Plumbummstand nochmals 15 Meter runter und ein weiterer, deutlich einfacherer, Pendel nach rechts führt zur Dächlitravärse. Sie bietet eine 20-Meter Rechtsquerung von herrlicher Reibungs- und Leistenkletterei, vielleicht 6b+, man erreicht einen Stand von Black Rain (…oder wie heisst diese Zambetti-Route?). Nun gehts in deren 7b+ Länge weiter, nach ca. 2/3 findet man einen Schnapper vor, lässt sich 6 Meter ab und gewinnt mit einem weiteren Rechtspendler einen Stand von Messias. Über deren letzte drei Längen 7a, 6a, 6a steigt man aus.

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Wer sucht, der findet.

Es ist ja nicht so, dass Jonas im Jura alles geklettert hätte.  Nein.  Sein Talent scheint sich einzig an der langen Wand zu entfalten. Aber jetzt, mit dem Abschluss seines Lebenstraumes, wird er vielleicht Zeit finden für eine neue Herausforderung.

Eine solche hatte Chris “Häuptling Grosses Projekt” schon vor einiger Zeit am Mugge vermisst und nach intensiver Sucherei mit den Griffen von Whistestripe geschaffen.

Die sehr störende Überzahl an Rastpositionen setzt dem Muggen punkto Schwierigkeiten Grenzen. Im Whitestripe stellt sich dieses Problem während den ersten 30 Zügen zum Glück nicht, und die Unterarme jauchzen vor Lactatüberschuss.

Auch diese Tour ein Unding – und bis nach Volx müsste man wohl fahren, um eine solch künstliche Mischung aus Fels und Sika zu finden. Aber als ich gestern mit glühenden Unterarmen von Griff zu Griff hechtete, Leisten krallte, zappelte und schnappte, ja da fand auch ich ein Stück epoxidhaltiges Glück.

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Unsinn

Für viele Menschen ist die Suche nach dem Sinn in Ihrem Leben ein ganz besonders großes Projekt.
Mit “Unsinn” ist mir heute ein eigentlicher Kontrapunkt zu dieser Bewegung gelungen.
Es gibt keinerlei Rechtfertigung oder Bedeutung geschweige den ein Nutzen 64 Züge auf seltsame Weise an der Falkenfuh zusammen zu hängen. Weder erhöht sich der Schwierigkeitsgrad erheblich, noch erschließt sich eine “neue” Linie.
Beginnend mit dem Einstieg der L’ Amour direkt, verlässt man diese beim dritten Haken mit einem dynamischen Zug in die Egocentrique Traverse. Diese klettert man abwärts bis zum Rast vor der Schlüsselstelle von Paradis. Dort ist dann Zeit sich vom Seil 1 zu lösen und mit dem bereits mitgebrachten Seil 2 weiter zu klettern. Es wird dann die Paradisstelle geklettert und sogleich der Diagonal light Quergang rückwärts angehängt bis zur original L’ Amour Schlüsselstelle. Diese hoch und weiter bis das herbstlich warme Laub zwischen den müden Fingern kitzelt.
Eine Hommage an dieses wunderschöne Stücklein Jura – erfrischend sinnlos. Einfach nur Unsinn (8b+).

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Ist das Kunst oder kann das weg?

Tatort: Fan de chichunne. Kalymnos.

chichunne

Nein nein, der hält noch. Lustig wie viele sehr beschäftigte Kletterer daran vorbeiziehen. Man darf auch in den Ferien mal ein Griffli putzen oder einen Express hängen lassen.

Der Karabiner hing am fels. Der seilführende war noch ok. Ist jemand stark genug um das zu zerreissen?

P.S Der Routenname entspringt dem marseiller Dialekt und bedeutet Hurensohn. Voila

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Is Jens a Larshole?

Die Hitzeperiode des Sommers liess mir einige Zeit den dringensten Fragen zur Kletterwelt und speziell dem BJ nach zu gehen. Die Fragen sollen hier unbeantwortet bleiben und vielleicht am nächsten Balmkopffest (ich schlage Gessler-Ehrsams Spielplatz als Austragungsort vor) diskutiert werden.

Hier ist der Stoff zum Nachdenken

1. Wenn Chris nach Saint Léger emmigiert, ist dann mangende Steilheit der  Heimfelsen ein Asylgrund?

2. Gibt es Beweise, dass Dominic Erny wirklich auf dem Gipfel des Bellevie stand?

3. Wird Jonas an der Langen Wand eine noch beknacktere Kombi finden?

4. Schreibt Dominic Osswald bald für die Weltwoche?

5. Gibt es noch steiles, total natürliches Felspotential am Gempen? Max?

6. Wer sieht besser aus, Sharmas Ex oder seine Aktuelle?

7. Wird das Läckerlihuus der neue Sponsor von Ueli Steck?

8. Kann Mutter Theresa Era Vella postmortem auf 8b abwerten?

9. Kann man mit einer basler Nummer noch beim Lehn parkieren ohne Lackschäden zu riskieren?

Dies Eintrag wurde inspiriert durch Alex Barrows Blog. Ernsthaft klettern ohne ernst zu sein. http://alexbarrowsclimbing.blogspot.ch/2015/04/the-new-most-pressing-questions-in.html Thumbs up mate. Ich erwarte eure Antworten bis zum nächsten Jurafest, sonst muss Magdala Martullo Blocher mit euch schimpfen. Dreamers….

 

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Volume one

Die Damen Schaa&Ehrsam haben sich den kühlen Junimorgen unter die Nägel gerissen und kurzerhand den Eisbär am kalten Polar weggerockt! Frech und stark!! Währenddessen die Hausmänner Buschis durch Pärke schieben, Einkäufe tätigen, putzen, Wäsche waschen und Windeln wechseln. Als wir dann um 14Uhr in die brüllende Bruthitze eines 30 Grad plus Nachmittags entlassen werden, da beantworte ich die Frage nach meinem Kletterwunsch mürrisch und ohne zu wissen was ich meine: heute ist es zu heiß, ich will ein hohes Volumen klettern..
Der Gruß aus der Küche ist fruchtig: good old Twelfe, Zwölf und Bürgerwürger, außerdem passend abgestimmt auf das amuse bouche Zelot. Da kommt die fruchtig zarte Vorspeise Born to be wild gerade richtig und der Hauptgang aus Super Sonic und Süße Versuchung ist eine Sinfonie für den Magen. Natürlich darf die Käseplatte J’ irai craché nicht fehlen und die Praline ist das perfekt passende Dessert. Es wäre noch Licht gewesen für ein paar krachende Dessertschnäppse aber leider sind die Unterarme total verblasen. Es bleibt ein Appetit auf noch viel mehr Volumen. Da wartet noch viel Rohkost auf einfallsreiche Köche!

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INRI

Schmerz, Tod und Wiedergeburt werden mit diesen tiefgründigen vier Lettern verbunden. So ähnlich geht es auch dem Aspiranten, der sich in die gleichnamige Linie verliebt hat. Glatt und scharf ist die Einstiegsplatte, umso größer dann der Kontrast der kräftigen Eröffnungszüge, die fadengerade und ohne jede Vorwarnung in eine bösartig kleingriffige Doppelschlüsselstelle führen. Der fiese Ausleitungs-Untergriff Zug führt zu einer eigentlichen Road to Glory: genussige Züge hoch über dem Kaltbrunnental und auf einmal ist der letzte Griff da. Oben das Erdreich und die Bäume unten das schattig kühle Tal mit seinem murmelnden Bach. Es ist schwierig geeignete Worte für meine Freude an der Begehung von INRI zu finden. Am ehesten allenfalls Psalm 103.22 der da heißet: geh aus mein Herz und suche Freud, in dieser schönen Sommerzeit.
Ein Insekt brummt sein zufriedenes Lied.
Wie heißt die schöne Nachbarin von INRI? Wer hat sie geklettert? Sie ist jetzt schön geputzt – weiss jemand mehr?

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Das Juralisi

Sie wurden mit allen Saumade-Mächten ausgestattet aber sie wollten keine Geständnisse ablegen. Also muss ich wiedermal die Elizabeth Hawley des Juras spielen.

Jürg hat immer noch die Hosang und pfeilt diagnonal durch die Belleviewand. Ob er die neuerlichen Aufwertungstendenzen an der Falken gutheissen kann?

Klar im Lot geklettert sind Sir Ernest und Beni Schelker. Sobald an der Falken ein Technofestival stattfindet, kommt Marvin kommt vielleicht auch wiedereinmal.

Dem Jööni ist, nachdem ich die Route mit dem Arbeitstitel “Jasperpfeiler” am Rappen beging, das Jammern vergangen und er liess sich zu demselben hinreissen. Die Tour klettert sich exzeptionell und erreicht im Jura schon bald Platin-Status. Etwas ungünstig ist der Rastpunkt in der Mitte, welcher etwas sehr nahe liegt bei Sliding Stop.

Euer Lisi

 

 

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Der Jurabuhl

Hermann Buhl, der grösste aller alpinen Helden, soll ja mit dem Velo von Innsbruck ins Bergell gefahren sein, um den Badile zu klettern und am gleichen Wochenende wieder die 160 Kilometer zurück. Bravo! Eine heldenhafte Tat von einer Dimension, in welcher wir Jurafuzzis nur träumen können und die viel zitierte Feststellung einmal mehr machen: früher waren sie eh viel stärker…

Da wir trotzdem danach streben, jedoch ansatzweise Vergleichbares nur im eigenen Mikrokosmos vollbringen können, rufen wir hiermit feierlich den JURABUHL ins Leben, der am Pfingstwochenende wie folgt über die Bühne ging: Über den Hauenstein radeln Gabor und ich nach Welschenrohr, wo die Beizen Kreuz und Frohsinn heissen, aber drinnen ist Trübsinn. Kägifrett und Zweifelchips liegen unter Hauben, damit sich die Fliegen nicht draufsetzen. Schnell einen Kafi gesoffen, dann zum Einstieg des Wändli. In der Impossible gewinnen wir zügig an Höhe, unten auf dem giftgrünen Fussballfeld ist Pausenpfiff (Welschenrohr gegen Laupersdorf, es steht 2:3, der Match ist packend, die Mannschaften souverän), wir haben das erste Drittel. Sauber rausmanteln, absteigen, frohsinnig die Geröllhalde runtersurfen und ab aufs Velo. Jetzt geht’s steil Richtung Balmberg, bald müssen wir das Velo schieben, es ist hier gleich steil wie auf unserem nächsten Streich, dem Balmflue Südgrat. Am Restaurant Balmberg lassen wir die Velos stehen, pflügen durch steile Grashänge mit gelben Blumen und ab um die Ecke, hoch zum Einstieg und ruckzuck den Grat rauf. Schnell zurück zu den Velos und smooth nach Balsthal gerollt, vorbei am Mühlenfest, an welchem wir saugerne von der Butterzüpfe gekostet hätten, aber wir habe keine Zeit! Schon taucht die abendliche Sonne den Pfeiler in Brautjungferrosa. An der Coop-Tanke kaufen wir Glacé und Bier. Wir mahnen uns mehrfach, die Stirnlampe mitzunehmen, wir sind stolz, dass wir daran denken. Wir marschieren zum Einstieg. Gabors Stirnlampe springt nicht an und ich hab meine jetzt doch vergessen beim Glacéessen. Es geht trotzdem. Dann fahren wir wieder heim, wie wir gekommen sind. Um Halbzwei morgens sind wir wieder in Basel.

Noch zu erwähnen ist, dass wir während unserem Türli viel Saumadenprominenz antrafen: am Wälschewändli kommen uns die Koryphäen Sevi Freebird und Edi the Eagle entgegen – sie räumen an diesem Tag im Vaferdeau ab, dann Messias und schliesslich Pfeiler. Am Pfeiler treffen wir dann noch die Evergreenstromer Richi und Andi! Irgendwie lustig, wenn man sich so antrifft, jeder zielstrebig unterwegs, wie Grossmamis auf Kommissionentour.

Das noch: weil wir ja neuerdings alle effizienzaffin sind, hier noch unsere Zeit: 19.5 Stunden haben wir gebraucht, was sicher noch Luft nach oben hat! Wer es unterbietet, poste es hier. Es winkt der grosse JURABUHL-Wanderpokal aus von Hand geborgenem Potosisilber, gefüllt mit Kägifrett und Feldschlösschen aus dem Frohsinn in Welschenrohr. Allez les Buhlers!

Dominik (..bei Jonas eingecheckt)

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