Contrôle continue. Geschichte einer Begehung

Vor etwa 10 Jahren befand ich mich in Gueberschwirh, und soweit mein Gedächnis funktioniert, stiegen an diesem Tage auch der Max M. und Jonas G. in den Sektor carrière ab um Mythoman zu probieren.

Ich derweilen wollte mich am Testpiece Contrôle Continue 7c versuchen. Den harten Einstieg konnte ich wohl A0 überwinden, in der Mitte war dann aber trotzdem fertig. Zu meiner Schmach musste ich meine Exen von ein paar Franzosen bergen lassen, welche die Tour ohne jede Mühe emporstiegen. Pfffft….

Am letzten Sonntag dann endlich meine Revanche.  Wieder einmal in Guebi. Stark genug sollte ich sein dieser Tage.

Mit Rohkraft überwand ich die ersten Züge und schlipfte ein paar mal an den sehr speckigen Tritten ab. Gewisse sagen dies wäre irgendwie mein Stil… Nun denn, am zweiten Haken finde ich einen guten Griff und einen mässigen Tritt. Ich ziehe das Seil zum klippen aus, und Bumm!, knalle ich aus 3 Metern direkt und ungebremst mit dem Steissbein auf einen Stein.

Ein tierischer Schmerz durchfährt mich. Ich schreie, ich fluche und mein Körper entleert im Schockzustand noch die Blase.  Toller ausflug. Nice.

Nach 5 Minuten wird klar, dass ziemlich sicher nix kaputt ist und ich zum Glück keinen Bürojob mit längeren Sitzstrecken habe. Nach weiteren 40 Minuten binde ich mich wieder ein und hole mir den Schatz welcher schon lange mir gehört.  Der Name control continnue stachelt mich nur noch weiter an. Dir werds ich zeigen! Btw: Einer der besten 7c’s in der Regio!  Nach getaner Arbeit humpeln wir (es gab mehrer Opfer an diesem Tag) im einsetzenden Nieselregen zum Auto.

Am Montag erscheine ich pflichbewusst zur Arbeit und suche mir den weichsten Sessel welchen die Schule zu bieten hat. Alles im grünen Bereich. Doch gegen Mittag macht sich ein Kopfdruck bemerkbar, welcher sich dann am Abend zu einen heftigen Schmerz steigert.  Freund Ibu ist zur Stelle und tut wie ihm befohlen.

Dienstag wieder zu arbeit.  Um 9 Uhr Paracetamol.  Wirkt nicht.  12 Uhr Ibu. Wirkt nicht. Nochmals 400 mg. Fuck, mein Kopf explodiert. Kann kaum mehr denken und schlecht ist mir auch ein wenig. Ok, langam aufs Sekretariat schleichen.  Ich bin dann mal weg.

Im Trämmli. Was war heute nochmals? Dienstag?  Fuck, ich spüren meine rechte Backe nicht richtig. Ohrengeräusche. Ja, dann ab in den Notfall.

Es fühlte sich auch nicht besonders gut an den Leuten zu erklären, dass Kletterer echt wirklich nie einen Helm tragen. Ich bin auch wieder nachlässig geworden. Was ist eigentlich falsch mit uns? Klettern ohne Helm ist etwa gleich dämlich wie ohne Kondome nach Pattaya zu fahren. Zuweilen ich ebenda in Gueberschwirh einen Kletterer Kopf nach unten habe stürzen sehen. Eingefädelt. Kanns halt nicht der Typ. Selber Schuld.

Neurologische Ausfälle habe ich soweit keine, Erbrechen auch nicht, Hirnblutung wurde zur Sicherheit auch ausgeschlossen. Paracetamol I.V. macht es etwas eträglicher.  Einfach eine Gehirnerschütterung.

Jetzt sitze ich hier beim geilsten Wetter in der Wohnung und fühle mich mit dem Kopfweh und der Sonnenbrille etwas wie Keith Richards. Das Ibu schnupfe ich wie er in der Maximaldosis. Langsam zeigt es auch Wirkung und ich mag wieder denken.

Im Nachhinein sind mir die Fehler natürlich wieder bewusst.  Der zweite Haken ist fast die Schlüsselstelle. Speckig wie sau. Die Felsplatte liegt unverrückbar da wie ein Amboss. Tja, ich meinte halt 7c geht locker und nur Schnullerträger clippen vor. Selber schuld. Macht’s besser Leute

 

 

 

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10 Fragen / Edition 2019

Die news gibt es ja schon im legendären “Jura Horizontal Tschhätt”, und die Nümmerli und Zahlen sind ja heute schon fast irrelevant geworden. Hier in paar echt deepe Denkanstösse fürs 2019:

1. Gibt es für 2 vorgeclippte Exen schon Abzüge in chinas Social Credit Score?

2. Soll man die Saumade noch fortführen?

3. Wieso eigentlich Jura-horizontal und nicht vertikal?

4. Ab wann sollten Säuglinge spätestens ans Campusboard?

5. Gibt es bald mehr Boulderhallen als Bäckereien in der Regio?

6. Wird Max, jetzt wo er fleissig trainiert, stärker als je zuvor?

7. Ist das Eigene im Fremden noch vegan oder längst zu speckig?

8. Fährt Chris Ende des Jahres sogar mit dem E-Velo an den Rappen?

9. Wird sich die Vatertiertheorie im 2019 final bestätigen?

10. Musste das sein?

 

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Le Maximum

Mal wieder ein Boulderfilm aus dem Archiv:

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Ninja Warrior Bubendorf

Ohne Füsse läuft’s ihm am ringsten und darum ist Beni der ideale Kandidat für den Ninja Warrior Wettkampf.  Schlussendlich liegt’s wieder einmal nur an der Ausdauer, aber seht selbst:

 

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Kurz vor der Sintflut noch dies:

Die Falle wurde gestellt und Nina tappte prompt hinein. Feierlich verkünde ich hiermit ihren Durchstieg von Atlantis! Per Eilbote Joslav Waczker traf euch zeitig die Urkunde ein. Man lese selber:

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BJ an Saumade. Ist da jemand?

Zum Glück hat mein Browser das Passwort gespeichert, sonst hätten sie mich hier nicht mehr reingelassen. Was soll man nach diesem Frühjahr noch schreiben? Aber aufgeben ist auch keine Option.

Der Fels ist trocken wie nie und nachdem sich die ganze BJ-Gang den Sommer lang im Get-Wet verkrochen hat, kommen sie aus den Löchern und riegeln was geht. Ein schöner Anblick. Ein bisschen Chronik muss sein und daher hier die warscheinlich sehr unvollständige Hit-Liste.

Ravage gewährt den Aspiranten Benjamin und Stefan Brugger eine Begehung. Sven brüllt den Ondra in Ordem und kommt zum Schluss fast lautlos hoch. Ich konnte mir in Huitieme dimension schön die Arme füllen und sehr entspannt rüberschauen wie der Schelki, mit gut erkennbaren Ansätzen einer Beta, das Deja hochmurkst. Und da die Falkenfluh immer noch da ist, zwicken Marvin und Sven das Belle vie, sowie Jonas das Galaktron. Wäre auch nächstes Jahr noch gegangen sag ich da nur. Der Weberknecht konnte seine imense Power endlich auch nutzen und beging, wer hätte es gedacht, die wohl inhomogenste 8a in der Chellen. Expat Erny stand nur selten in der Küche im Manger, umso öfters aber in Gimmelwald wo er das Filetstück Hexenküche a point servierte.

Das ist ja Wahnsinn!! Ihre seid Saumadenstark!

Von den Modis weiss ich nur, dass Sandra vertical den Calypso tanzte. Wo ist denn der Rest? Nina probiert wieder mal Atlantis aber das kann ja Jahre dauern…

Aktuell und ganz frisch, Öndu beim der Arbeit in Oregon. Hooly  shiiiit der Typ! Ich finds hueregeil

https://www.reddit.com/r/climbing/comments/9vywfl/adam_ondra_onsighting_just_do_it_14c_at_smith/

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Neulich spät am Abend…

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Inneres Feuer

Benj Schelker macht kurzen Prozess…

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Mort aux Cons!

Also der Exenklau im Jura scheint mir weiter zu gehen.

Hier die Fakten:

Die Exen wurde in vielen verschiedenen Gebieten geklaut. Darunter Eptingen, Rüchi, Soyhieres oder Pelzli. Die Exen wurden an verschiedenen Tagen über einen grösseren Zeitraum geklaut. Angefangen im Oktober und scheinbar weitergehend bis kürzlich. Die Exen wurden in relativ schweren Routen gestrunzt. Der die Täter entwendeten fast nur relativ neue Exen

Der/die Täter waren sicher keine Passanten sondern eher locals mit einem Kletterniveau  über 7b.

Doch wer braucht so viele Exen? Entweder damit soll ein neues Gebiet ausgerüstet werden oder die eher neuen Exen sind zum Gebrauch gedacht. D.h aber auch; irgendwann werden wir diese am Felsen wiedersehen.

Ein passabler Vorschlag wäre es halt nur noch älteres Material zu verwenden, aber angesichts des Unfalls auch nicht so überzeugend. Du Dieb gefährdest Leben, du Arschloch!

Ein anderes Vorschlag wäre dieser hier: Wir markieren ALLE Fix-exen im Juragebiet (alles was in der Fluhbibel liegt) speziell. Die markierung muss einfach und schon am Boden liegend zu erkennen sein. Dies wäre eine kleine Hürde diese Exen dann anderswo zu verwenden. Dies Exen sollen dann natürlich nicht einfach so zum Klettern, sondern wirklich nur als Fix-Exen und von zertifizierten Saumaden verwendet werden. Die Exen wären dann fast unbrauchbar innerhalb der Schweiz, da wir ja doch auch ein wenig rumkommen. Alle markieten Exen ausserhalb des BJ werden als gestohlen betrachtet.

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Funktionert natürlich nur bei eloxierten Exen. Aber sind ja fast alle heute. Geht mit einer Feile und kostet 1 min pro Exe. Aber besser als nie wieder sehen. Wenn diese Exen in die Ukraine gehen, ja dann haben wir keine Chance aber ich denke es könnte im Gebiet BJ, Nordwestschweiz, Schweiz Wirkung haben.

Hat jemand eine Lasergravur Anlage? Dann machen wir ein Saumaden Logo in jeden Ex rein.

 

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Exenklau schon wieder


Diesmal hat ein Dieb in Soyhieres zugeschlagen und ganze Reihen von Exen abgeräumt!

Säm und ich haben am letzen Wochenende im Tessin lange überlegt und sind zu folgender Lösung gekommen:

Der Schlüsselsatz für die entsprechenden Routen kann jeweils bei mir abgeholt werden.  Um das Klippen zu erleichtern habe ich die Schlüssel und Schlösser farblich gekennzeichnet.  Es empfiehlt sich auch immer eine Dose WD40 dabei zu haben. Die Dinger klemmen manchmal!

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Seit ihr cool und trainiert?

Nee du liebes Red-Bull Team euer Video ist wirklich grottenschlecht! Und für das sind 4 Leute durch die Schweiz gereist? Kaaaaamooooon. Shogun hat etwas besseres verdient und daher hier das Video zum 9a Gipfel. Leider konnte ich das Geplärr vom Trainer nicht rausfiltern.

 

 

 

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Megos braucht wenig go’s

Dass Megos im Jura war, muss man ja niemandem erzählen. Dass Jonas Gessler den SchülerInnen in Oberwil nur noch Arbeitsaufträge verteilte ist auch Teil dieser Geschichte.

Folgend die Leistungsdaten:

Appelle, Ravage, Enfant in einem Tag.

Shogun in 3 Versuchen.

Mines, Deja, Rammstein und Temps in einem Tag

95 Dosen Red-Bull für das Team. Pro Tag

3’000 Red-Bull Kappen für die Fans

Falls es nicht bald eine sinnvolles Video gibt von Shogun, werden wir hier die Bootleg Version hochschalten. Ja, wir haben das Material. Uncut

Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir ALLE Adam Ondra vor Jahren am Balmchopf die Treue geschworen haben. Vergessen wir nicht unseren Echten Helden. Alles andere ist Götzenverehrung.

Ich und Ruedi erfreuten uns hingegen an der Chellen wo im Bereich 6c+ bis 8a+ einige echte Perlen auf den Kletterer warten und ich dem Orduro endlich wieder mal eine Begehung abringen konnte.  Ein Besuch der Chellen ist herzlich empfohlen. Die Chellen ist Scheinwerfertauglich für echte Draussen-Kletterer

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Sinnfrei (8b+) – Sams Alptraum der wuchernden Kombis geht weiter…

Die Schlacht um den „Unsinn” ist fast vergessen. Eigentlich – so glaubte ich, war damit die “Langen Wand“ für mich an einem schönen ruhenden Endpunkt angelangt. Eigenartigerweise kehrte die Ruhe nicht ein. Es war nicht in Worte zu fassen und erst in einer „Lichttherapie” kam es dann eben ans Licht. Es gab da noch EINE.
Zuerst erschien sie mir nur schemenhaft im Nebel der Zweifel, später wird sie immer klarer wie eine Fatamorgana die, anstatt sich aufzulösen plötzlich zu Stoff wird für meine Hände. So brachte mir endlich die Frühlingstaube die Linie ins Herz, der Bergsommer die Kraft in die Arme und der heutige Herbstbeginn die Durchstiegsreife. Ein hoch auf den Kombiwahn!
Sinnfrei startet wie Paradis, zweigt dann links über den l`amour égo Quergang ab bis in den Belle Vie Einstieg zum Rast – und dann das gute alte Belle Vie zum Dessert! Für alle die bestimmt zahlreichen Interessenten sei gesagt: Es ist eine wunderschöne Kombi – eine der besten – wie alle halt.

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Jura Update

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Schön wenn was Sommerloch von den Juranasen gefüllt wird und ich mir keine seichten Stories ausdenken muss. Der immer wieder mal sehr griffige Sommer liess einige Begehungen wahr werden. Konkret sind dies der Aufstieg ins Paradies von Erny und dem Autor, dem Reclimb von Apocalipstics durch Jööni und dem Chambre Massendurchschtieg von Chrigu, Gangstaman Ruedi und meiner Wenigkeit. Die Bewertung ist hier wohl bei 8a/+ zu finden. Man erzählt sich sogar, dass letzthin ein berner Modi sich in Belle vie getraut habe. Bis jetzt sind ja die FFA’s im Jura seeeehr dünn gesäht. Schön wenn endlich mal eine härtere Juranuss von einer Frau geknackt würde. Oder zumindest mal das Diagonal. Kristina?

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Vive le Jura

Keine echten News für den Hartgesottenen BJ Lover, aber ein bisschen Schwelgen in Erinnerungen an längst vergangene glorreiche Zeiten soll doch erlaubt sein.

 

http://barfi.ch/News-Basel/Hoch-hinaus-im-Basler-Jura-oder-Die-Invasion-der-Gurkenmenschen

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IG Klettern GV am 27. März 2017 – bitte kommen!

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Neulich im BEO

Der Post von Soyhieres hallt noch nach im Juriversum und schon erreichen uns neue Horrorgeschichten vom Mugge. Und kürzlich ein neuer Tiefpunkt im BEO.

Die Bilder unten zeigen Material welches vor langer Zeit zur Sicherung und zum Standbau als geeignet befunden wurde. Da kann man sagen, dass der Bolt ja noch eine Metallhülle hatte im Fels. Nee, hatte er  nicht. Da war nur ein Loch und ein wenig Araldit.

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Close Call

Urs hat kürzlich in Soja etwas unschönes erlebt und hat mich per Mail gebeten das hier zu teilen… Es könnte schon noch so relevant sein für den einen oder anderen BJ Mover.

Letzten Dienstag in Soyhières … ein weitere Durchstiegsversuch in Public Domain stand an, in der Schlüsselstelle ausgerutscht, da schnitt sich der belastete Fix-Karabiner wie eine Rasierklinge durchs halbe Seil.
Ufff…………. Glück gehabt! Was tun, damit solches nicht wieder passiert?

. Aus ästhetischer und/oder ethischer Sicht: weg mit den fixen Karabinern
. Das Clippen in bester Gesslerscher Manier sein lassen und einfach durch stromern
. oder, sozusagen als Schwachstrom Variante, die fixen Karabiner immer wieder kritisch prüfen und grosszügig auswechseln!img_7862

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Chestel

…hier mal der Entwurf eines Topos… kann jemand mit den anderen Routen weiterhelfen? …auch die Schwierigkeiten, grad von meinen Routen, sind nur geschätzt… lang ists her… Wer was weiss, einfach kommentieren, ich pflege die Liste dann nach… Grazie!

Chestel Topo

Nr. Name Grad Eingerichtet von Notizen
1 Projekt ca. 7b+ Andi Luisier Grad am Anfang vom Riegel, Plättli
2 Make America Great Again! Projekt Max Mittmann Klebehaken, Inox
3 Action man 8a Markus “Maggä” Rieder Plättli, Künstliche Griffe. Rechtsvariante: Projekt, Max Mittmann. Linksvariante: Projekt, Maggä.
4 ? 7b Patrick Andrey Klebehaken
5 Kap Horn Projekt Max Mittmann Klebehaken, Inox. Cooler Kreuzzug am Anfang, oben nach Griffausbruch wohl schwer…
6 Pflute Route 8a Andreas Luisier Kleberinge (klein)
7 Henkel Trocken 7b+ Mike Tscharner Kleberinge (klein)
8 ? 6c+ Andreas Luisier Plättli
9 ? 7a Andreas Luisier, Mike Tscharner Kleberinge (klein)
10 Papillon Mécanique aka Fettiger Wichser 6b Beat und Matthias Christen Kleberinge (klein)
11 Long John Blues 7c Max Mittmann Klebehaken (Inox)
12 ? 6c Andreas Luisier Plättli
13 ? 6c Andreas Luisier Kleberinge (klein)
14 (links) Trusted Drill 6b-7a, lang ists her… Max Mittmann Klebehaken (Inox)
14 (rechts) Jägermeister 6b-7a, lang ists her… Max Mittmann Klebehaken (Inox)
15 Escalope sur belle salade 7a/b Max Mittmann Klebehaken, oben Kette
16 Je vous laisse le choix dans la date 7a/b Max Mittmann Klebehaken, oben Kette
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Raum dem Bedeutungslosen

Es läuft zu wenig auf dieser Seite. Es darf doch nicht sein, dass ein angeblich legendäres Balmchopffest über die Bühne geht, so legendär dass man ums Geländer froh gewesen sein soll, und nichts davon ist hier zu lesen. Dieser Blog dürstet sich nach Zeilen, wie die Fisistockverschneidung nach Anerkennung (die ihr ja auch gebührt). Ich gehe mit gutem Beispiel voran. Ich schreibe etwas. Obwohl es nichts zu berichten gibt. Aber genau darin liegt die enorme Wichtigkeit dieser Seite: Raum dem Bedeutungslosen. Das ist Klettern. Die Aussensicht hat nichts gemein mit der Innensicht. In der Divergenz liegt die Magie. Je grösser die Schere, desto magischer. Der Protagonist bringt sich für einen kurzen Moment in Raum und Zeit in eine Position, in der er die eigene Bedeutungslosigkeit und die seines Tuns vergisst, aber ein Ziel kennt, als wären tausend Flammen hinter ihm her. Es herrscht glasklare Orientierung, wie man sie im anderen Leben nicht hat. Keine Möglichkeiten, keine Ausflüchte, keine Logik. Dieses spezielle Mikrouniversum umgibt den Protagonisten eng. Auch bei nächster Nähe kann es keine Schnittmenge mit anderen Universen geben, mit jenem des Sicherungspartners etwa, der auf die Idee kommt, dass er ja auch tindern und sichern kann, weil er ein Grigri hat. Nein, der Kletterer kennt nur eines: Angst und Wille. Wille die Angst zu besiegen. Ist man wieder am Boden, muss man nicht tindern beim Sichern, um den Wandel der Prioritäten zu begreifen. Man wird ihn auch erfahren, wenn man feststellt, dass Menschenkot* am Seil klebt, weil jemand an den Einstieg geschissen hat. Und man hat weder Lust die Fleecehandschuhe je zu waschen, noch das Seil. Man brüllt die neue Erkenntnis sofort zum Kollegen hoch: ACHTUNG, ES HAT SCHEISSE AM SEIL. MENSCHENSCHEISSE. Der nimmt das Seil dennoch zwischen die Zähne – denn nun ist er im Mikrouniversum mit den anderen Gesetzmässigkeiten. Man besinnt sich, dass man ein Grigri hat, man das Seil also nicht zwingend zu halten braucht. Und weil man plötzlich freie Hände hat, hat man plötzlich das Iphone in der Hand. Man könnte News lesen. Oder ein trauriges Lied auf Facebook posten. Oder Mails beantworten. Denn jetzt ist man wieder am Boden. Wo man die eigene Bedeutungslosigkeit nicht mehr akzeptiert.

Dieser Text beruht auf teilweise wahren Gegebenheiten vom Fusse der Belleviewand. Ich hatte nur eine beobachtende Rolle, wobei ich meine Beobachtungen mit Fiktion anreicherte

*Es soll an der Falkenfluh Exponenten des Klettersports geben, die das Gespräch nicht unterbrechen und sich auch nicht gross distanzieren, sondern mehr oder weniger an Ort und Stelle in die Knie gehen. Möglicherweise hängt das mit der tiefsitzenden Überzeugung zusammen, dass gute Alpinisten immer und überall abseilen können.

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9 Fragen / 2016

Es ist Sommer und die Stromer liegen ob der Hitze darnieder. Ein guter Zeitpunkt um das Kletterjahr Revue passieren zu lassen. In der Saison 15/16 drängten sich vor allem philosophische und enthische Konflikte und weniger die praktischen Fragen des Kletterlebens auf. Hier die 10 drängensten Konflikte im BJ:

1. Ist nur Sportklettern gay?

2. Sind Tooler schwuler?

3. Kann der Weber den 8er Knoten jetzt wirklich?

4. Sollte der Schelker mal zur Mammographie gehen?

5. Sind 2 kaputte Autos für einen Besuch in Siurana noch als normale Abnutzung zu taxieren?

6. Kann man es auch wenn es die Kollegen können?

7. Kann man eine Wette in einem nächsten Leben einlösen?

8. Gehört Essen, welches man auf dem Eccles Biwak antrifft, immer dem Finder?

9. Ist der Larssen Jens-seits von Gut und Böse?

 

 

 

 

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And the winner takes it all

Die Konkurrenz war gross und alle Beteiltigten haben sich mächtig ins Zeug gelegt um Belayer of the Year zu werden. Newcomer Schelker zeigte zwar einen fulminanten Start konnte aber mit den alten Hasen Wanner und Gessler nicht mithalten. Da wurde eine solide Basis gelegt und man merkt wer jahrelang das Schlappseil in der Hand hatte. Das Duell Gessler-Wanner bleib ein spannnendes und beide hätten den Preis redlich verdient. Ganz zum Schluss konnte sich, vielleicht auch mit den Stimmen von Kristina, der Jöööni dann durchsetzen.

Belayer of the Year und somit Gewinner des Goldenen Schlappseils für Pfusch am Bau und Grigri wird somit  Jonas:

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Der Betonmischer, der Nachwuchpreis für hartes Sichern, geht an Benjamin Schelker

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Zelot Speedcontest

Rennstrecken gibt es viele… Am El Cap die Nose, am Eiger die Heckmeier, am Matterhorn die Schmidroute… und an der Falken die Zelot!
Bei letzter liegt die aktuelle Bestzeit bei 1’30” gehalten vom Autor. Aber da ist noch Luft! Setze eine Kiste Bier auf die Bestzeit bis 30.Nov 2016 aus.
Start mit einem Fuss am Boden, Top bei Berühren der Umlenkung … und wir sind Freikletterer… (Toprope erlaubt) … allez les Jurassiens!!!

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Belayer of the Year Award

Ich liebe Awards! Nach dem Langzeitprojektier-Award hier der wichtigste Preis des Jahres. Und Ihr könnt mitentscheiden! Bei wem fühlt Ihre euch so richtig sicher?

Die heissesten Kandidaten:

Benjamin Schelker: Andreas sagte; “bloc”. Benjamin liess sich nicht zweimal bitten.

Aeneas Wanner: Gibt viel Schlappseil auch einen sanften Sturz? Der lebende Gegenbeweis

Jonas Gesseler: Kann man Lynn schätzele, Kaffee kochen, telefonieren und sichern gleichzeitig? Manche meinen

 

Update 15.6. Die Würfel sind gefallen, die Umfrage ist beendet. Freuet euch auf die Preisverleihung!!

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Quiz

 

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Ich wollte mal ein Foto posten  und dachte mir ein kleines Quiz zu veranstalten. Es gilt folgende Frage zu beantworten:

In welchem Routeli befindet sich unser BJ Starkstromer Sven?

(leider von der Teilnahme ausgeschlossen sind Chris, Säm und Jan Schneidero)

Zu gewinnen gibt es die Beta zu dieser wunderschönen Tour von mir persönlich überliefert.

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Wegbau Schauen

Wenn man jemanden sucht um an der Falken Griffe zu misshandeln haben alle immer Zeit, aber wenn es darum geht mal etwas investieren, dann will niemand etwas gehört haben. Darum bietet sich hier die einmalige Gelegenheit ebendies zu tun. Am 2. April ist Wegbau an der Schauen organisiert vom SAC. Infos hier:

http://www.sac-basel.ch/aktivitaeten/index.php?page=detail&touren_nummer=1848&PHPSESSID=4328c5a61d19d2e34aa9c3bd362d9811

“Aber an der Schauen da bin ich ja gar nie!!” Vielleicht heute schon,  aber die meisten von uns haben genau dort oben irgendwann mal angefangen. Und wer noch nicht da war, sollte auf jeden Fall mal gehen.

Wäre schön wenn von den vielen Starkstromern auch mal etwas zurückkommt an die Heimfelsen ausser Magnesium. Ich muss dann zügeln und kann leider nicht.

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IG Klettern Basler Jura GV am Montag, 07.03.2016

Am Montag, 7. März, 19 Uhr, ist IG Generalversammlung im Hotel Alfa in Birsfelden.

Da gibt’s die neuesten News über den Stand der Dinge betreffend unseres geliebten Basler Jura.
Es geht nämlich doch noch einmal in eine neue Runde in den Verhandlungen mit den Raumplanungsämtern mit diversen Konsequenzen…

Die sonstige Vereinsmeierei an GV’s sind nicht jedermanns Sache, das ist klar. Doch Präsens zu markieren honoriert auch die unglaubliche Arbeit des Vorstandes um Patrik zugunsten unserer Interessen. Es geht um Support allein durch Anwesenheit. Nicht umsonst schreibt der Vorstand : Euer Kommen ist unser Ansporn!

Wer mehr wissen will :
http://www.igklettern-basel.ch/igKlettern/Home.html

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Tüfleten hoch im Kurs

Nun möchte ich auch mal einen selbstverherrlichenden Bericht schreiben über diese und jene, und vor allem über meine Heldentaten des vergangenen Samstags. Hart wurde trainiert, in Plastik investiert und Routen projektiert, um endlich die Züge ohne Flüche aneinander zu reihen. Dafür mit umso mehr Gebrüll. Da mein Bartwuchs sich noch in Grenzen hält, konnte ich meinerseits am besagten Tage, die wunderbar brachialen, harten und schon fast ein wenig gewalttätigen Züge des Eskimo in Oslo durchhämmern und im zweiten Versuch des Tages über den technisch anspruchsvollen, zweiten Teil zum Umlenker riegeln, was mir unermessliche Freude bereitete. Zum Nachtisch gabs dann noch ein kleines Käseplättchen auf dem Cunnilingus. BJ Lover Onsightsven konnte sich am selben Tage, nach vorangegangener Skepsis des Erfolgs, eine Begehung der Venusfalle sichern und stuft diese als hart für den Grad ein. Sämi kam ebenfalls kurz vorbei, macht ein Nickerchen und chillt sich die Sinnvolle Freizeitbeschäftigung hoch, die er wahrscheinlich leichter einschätzt als den Klassiker Bärni, der ihm schon fast einen Projektieraward eingehandelt hätte. Das waren sie, die Heldentaten. oder habe ich noch was vergessen?

Ah genau, fast hätt es mein Spatzenhirn vergessen, eine erwähnenswerte Szene gab es noch, denn nachdem Eagle Eye Säm mit souveräner Leichtigkeit die Sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit der aufkommenden Thermik der Frühlingswärme hochsegelte, schien die Tour schon fast ein wenig zu leicht für den Grad, daher entfernte Urnerandi danach kurzerhand und fachmännisch einen unnötigen Griff aus der Tour.

 

 

 

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Die Bart-Theorie

Immer wieder  mal werde ich von Kletterern im Spass und vielleicht auch ein wenig im Ernst angehauen ” wenn ich so dünn wäre wie du, dann würde ich 9a klettern.”

Ich muss dann innerlich immer ein wenig schmunzeln, weil diese Aussage ja impliziert, dass man dann leichter wäre, aber immer noch gleich viel Muskeln hätte. Kann ja irgendwie nicht sein, oder?

Dann denk ich mir manchmal,  “Warum seit ihr denn alle so dick? ” Gewicht verlieren geht immer irgendwie… Einfach nichts essen.

Aber wer die Fakten anschaut, wird vielleicht merken, dass die BMI-Theorie nicht so viel taugt. Toni Lamprecht, Chrigu Sharma oder auch der Huber Alex sind schon ziemliche Brocken und können’s trotzdem.

Aber wer von den Topklettereren im Jura oder der Welt hat schon einen Bart?

Ondra? Nope

Amma? Der versuchts nicht mal

Puigblance?  Ist der wirklich Spanier?

Mitdboe? Wenn man genau hinschaut. Ganz hinten

Schelker?  In 20 Jahren vielleicht

Frick?  So n bisserl

Gessler?  Macht keinem Kind angst. Also jetzt vom Bart her.

Graham? Wenn der sich rasiert kommt Greenpeace bestimmt nicht

Hojer? Never

Bleiben auch hier ein paar Ausnahmen. Also, wenn ihr stark klettern wollt, dann dürft ihr keinen Bart haben. Ja und wer genau hat den Nachteil?

Richtig. Also kommt mir nicht mit dem BMI.

 

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La Belle Vie, das Video (echt jetzt)

Ok hier jetzt das richtige. Aber gebt es zu, das Lied war schön.

Enjoy

La Belle Vie 

P.S Auf den meisten Handys scheint es nicht zu laufen. Sooo viele farbige Pixel. Mal gucken obs noch gesperrt wird wegen der Müüsig.

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