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Das Balmchopffest ist wieder einmal mehr Geschichte…

..und ich möchte mich ganz herzlich beim hochwohllöblichn Organisationskommitee für das tolle Fest bedanken. Namentlich erwähnt seien diesbezüglich die Herren Gessler, Christen und Christen, welche mit Käse, Beamer, Gabel, Cremeschnitten und technischem Geschick einen stimmungsvollen Rahmen ermöglichten.
Natürlich haben auch viele Andere zum gelingen des Abends beigetragen, wie z.b. Superathleten wie Tobi, Jöni und speziell Urnerandi, welcher mit freundlicher Unterstützung der Kapelle “Rammstein” die vermaledeite Route hochkam, den Herren Gessler Mittmann für netten Bildchen mit Haut und Fels, die Frau Gessler-Birkenmeier für ihr Einverständnis (?), ihr schönstes Tischtuch über den Abgrund zu hängen oder die netten Viecherchen, welche vor Millionen vor Jahren starben, um uns das Benzin für den Generator zu liefern.

mit bestem Dank

Chleibi

Erste Skibegehung des Esselgraben

Da habe ich mich am Dienstag durch knietiefen Pulver via Blattenpass und Stelli auf den Blauenkamm hochgespurt. Strahlende Sonne und absolute Ruhe begleiteten mich und eines davon machte mir sogar ein hochroter Kopf bis zum Abend.
Und dann durfte ich den sonst als fetziger Mountainbike-Downhill bekannte Esselsgraben (übrigens auch eine geologische Verwerfung, östlich ist der Stein nördlicher) runterfahren. Genial, kein Stein kratzte am Ski und kein Baum mein Gesicht!
War wirklich witzig, diese alte Adrenalinsrecke aus meiner Bike-Zeit mit den Skier zu machen. Stürze waren diesmal allerdings weniger schmerzhaft.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Tour aus verschiedenen Gründen nicht so rasch eine Zweitbegehung erfährt.

Schon wieder Pulver im Jura

Wer hätte das gedacht, das Madam Holle nach dem Tauwetter im Jura nochmals Vollgas gibt. Während es in Basel gerade mal zu einer Schneedecke in molekularer Grössenordnung gereicht hat, legte es im Jura 20 bis 30 cm flaumigster Pulver auf die immer noch fette Altschneedecke.
Am Sonntag den 12. März kredenzten Kristina, Jöni und ich deshalb den Nordwestschweizerjuraskitourenklassiker zu 2/3 (wohlgemerkt: Wären gewisse auch älter werdende Herren und Damen etwas früher aufgestanden, hätte es evtl.für die ganze Strecke gereicht). Ab Gänsbrunnen rassig zur Bakihütte hoch und eine erste herrliche Tiefschnee-Pulverabfahrt vom feinsten nach Grandval runter. Dort im aufkommenden Leintuch-Schneefall durch einen Märchenwald auf den Raimueux hoch, oben blauen Himmel und Sonne gesehen und genossen und dann eine senstationelle und abwelchslungsreiche Abfahrt bis Roche in einem Schnee, den man auch in den Alpen nicht oft findet. Ich nehme an, Jönis Jauchzer hörte man auch noch auf dem Aeschenplatz.
Also eins muss man dem alten Papa Jura lassen: Wenn er im Winter mal will, dann kann er nämlich schon!

Eigersteiger

Perfekte Bedingungen herrschten für Christians Bergtour für Einsteiger (Eigersteiger?) und genauso perfekt waren die Umstände für die Feier gestern Abend bei Jönis. Full house, erstaunlich viel Besteck und Geschirr, draussen feuchter als drinnen, Kinosaal mit aufmerksamen Zuschauer ohne Popcorn, nette Gespräche beim anstehen vor dem Klo, super Essen und Trinken,….
Für dies möchte ich mich ganz herzlich bei den beidem Organisatoren bedanken, es war ein total gemütlicher, lustiger und spannender Abend. Ich bereute an diesem Abend einzig, dass ich nicht einen Eispickel dabei hatte, wenn es jeweils um das verteilen der Pizza ging. Und ja, die dramatischen Filmsekunden von Christians Filmvortrag beschäftigten mich noch lange im Schlaf (wieso schaufelt Christian Schnee auf diesem Grat?)
Ich freue mich für Christian, dass er mit solch tollen Bedingungen seinen lang geheim gehaltenen Traum erfüllen konnte und freue mich für mich, dass er uns nun auch grosszügig daran teilnehmen liess.

Es bewegt sich was am Ramstel

Da geht man also an das neu besonnte Ramstel-Juwel und möchte sich in der “Ich bröckle also bin ich” einwärmen. Diese an und für sich total gemütliche und bombig abgesicherte Route hat aber so seine Tücken: Nicht nur, dass sie bei jedem Move eindrücklich zeigt, dass sie ist (gem. Jöni bin ich zudem diesbezüglich eh der grosse Abräumer am Fels), zwischen dem 3 und 4. Bohrhacken darf man auch noch wählen, ob man durch Brennesseln oder einen Dornbusch kraxeln will. Obwohl ich die ca. 16,7 Tonnen lose Griffe und Tritte runtergelassen habe deshalb mein Tipp: wer seinen Kletterpartner behalten will, soll woanders aufwärmen.