Gravitationsanomalie am Balmchopf

Diese haben wir uns zu Nutzen gemacht und und den Ring der Kraft eine doppel Begehung abgerungen. Janis kletterte die Route im zweiten Versuch, was uns spekulieren lies, dass da mit der Schwerkraft was nicht in Ordnung sei. Ich musste dem Nachwuchs also nacheifern und konnte die Vermutung bestätigen.

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in dubio pro reo

Vom saumadigen vorsitzenden Richter Dr. Maximus von- zu- & mit Mann vom Bezirksgericht Jura Basiliensis wurde ich zu einer Stellungnahme über meine kürzlichen, höchst verabscheuungswürdigen Taten am Arête spéciale am Raimeux und am Pfeiler in Balsthal aufgefordert.

Der Tatbestand ist ja erwiesen (ja, ich gebe die Taten zu und erhoffe damit eine Minderung des Strafmasses durch Kooperation) und daher die Faktenlage an sich recht kurz:
Arête spéciale: free solo onsight (ja, stimmt wirklich, diesem Objekt habe ich tatsächlich noch nie etwas angetan in meiner ganzen felskriminellen Karriere!) in 17 min 26:65 sec.
Pfeiler in Balsthal: free solo in 31 min. 16 sec.
In beiden Fällen habe ich mich hin- & davongeschlichen per Veloziped.

Zur Anklageschrift des Staatsanwaltes Dr. Basil Jurassier:

Er wirft mir, dem Angeklagten, in höchstem Masse niedere Beweggründe vor, zusammen mit der akuten Gefährdung Jugendlicher durch Nachahmung, Eitelkeit, generelle Verharmlosung von potentiell lebensbedrohenden Gefahren sowie Kaltblütigkeit, mit der ich die genannten Taten begangen habe. Im Speziellen am Arête Spéciale wirft er mir zudem vor, das Objekt ohne die geringste Warnung hinterhältig angeschlichen zu haben und in so kurzer Zeit bestiegen zu haben, dass es keine Chance auf angemessene Notwehr gehabt habe. Im Falle des Pfeilers von Balsthal anerkennt er mindestens meine hehre Absicht, das Objekt durch eine vorhergehende, eingehende Besichtigung vor meinen eigentlichen, kriminellen Absichten gewarnt zu haben.

20120505-233341.jpgDa ich meinen Pflichtverteidiger in den dunklen Canyon der Tannenfluh geschickt habe, halte ich das Plädoyer an dieser Stelle selber:
Die Anschuldigung der Nachahmergefahr Jugendlicher will ich nicht gelten lassen, waren es doch mitunter gerade die jungen Speedtäter Jonas, Severin und Janis, die mich, mindestens zum Teil, zu diesen Taten angestachelt haben. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass jene Tat am Arête spéciale von Jonas und Janis in leicht anderer Form, nämlich mit durchlaufendem Seil, mittlerweilen in noch kürzeren 12 min. 53 sec wiederholt wurde! Die Anschuldigung der Eitelkeit muss ich wohl, wenn auch ungern, akzeptieren, wogegen ich jene der Verharmlosung potentieller Gefahren weit von mir weise: die Art der seilfreien Besteigung (zu Englisch: „the art of free soloing“) praktiziere ich sporadisch schon seit über zehn Jahren in der Region Jura Basiliensis, weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es ist dies ein Prozess, indem der Täter reift und somit das Risiko für Tatobjekt und Täter zugleich auf ein, mindestens aus meiner Sicht, vertretbares Mass reduziert. Es ist folglich nicht so, dass potentielle Täter einfach eines Morgens erwachen mit der Absicht eine derartig hinterhältige Tat zu begehen.
Ein Faktum, dem, aus meiner Sicht, der Staatsanwalt nicht genügend Beachtung beigemessen hat, ist die Tatsache, dass gerade für alternde Täter wie mich diese Form der Ganzkörper- & Geisttaten eine enorm wohltuende Wirkung auf die Physis sowie eine erlösende auf die anscheinend in Mitleidenschaft gezogene Psyche hat (ich habe schon Aussagen wie Midlife crisis gehört…) und zwar dadurch, dass nicht ein Niederringen des Opfers unter tagelanger Belagerung und masochistischer Schindung des eigenen Körpers nötig ist, sondern es eher die Wirkung eines gemütlichen, sonntäglichen Ausflugs, vergleichbar mit einem Nachmittag in der Badi, hat.
Bedingt durch die nachlassenden Kräfte werde ich wohl vermehrt nach Taten suchen müssen, die einerseits ebendiesem Umstand Rechnung tragen und aber andererseits Komponenten fördern die dem Alterungsprozess weit weniger unterliegen.

Aus all den oben genannten Gründen plädiere ich auf Freispruch für den Angeklagten (aufgrund von Unbelehrbarkeit…). Möge sich das Gericht nun zur Beratung zurückziehen und einen fairen Schuldspruch fällen.

Ein letztes Wort noch von mir, dem Angeklagten. Ich bitte gnädigst: in dubio pro reo.

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die wüste lebt

Bei der heutigen Besichtigung der Falken zeigte sich die Wand trotz drei Wochen Dauerregen trocken bis fast auf den letzten Griff. Die Schlussfolgerung sollte allen klar sein.

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Zwischen Graviton und Higgs-Boson

Man schreibt das Jahr 2010, als ich zum ersten Mal das Max’sche Projekt an der Tüfleten anteste, das gleich anfängt wie der “Eisbär am kalten Polar”, am Ende aber über die markante Headwall aussteigt. Nach reichlich Getüftel gehen dann irgendwann alle Züge, aber ein brachialer Dynamo will nur manchmal und auch nur isoliert klappen. Grösse ist hier kein Nachteil, ein Längenzug wie aus dem Bilderbuch. Die Tritte hierzu findet man allerdings in keinem solchen Buch…
2011 probiere ich es ab und an, doch zuwenig konsequent bzw. mit ungenügender Fitness. Beim Dynamo ist spätestens Schluss.
Dieses Jahr bin ich häufiger vor Ort, endlich kriege ich beim Dynamo manchmal immerhin die Griffhöhe hin, doch zum Teil greife ich daneben oder kann die Zielleiste einfach nicht halten. Langsam aber sicher könnte es klappen, doch langsam aber sicher wird es auch Sommer.
Samstag 21. April: Der Tag fängt wenig glorreich an, beim ersten Versuch zwickt es im Rücken und danach schmerzt es anständig. War’s das jetzt? Nach einer Julia-intensiv-Kur kann ich aber weitermachen. Zwei weitere Versuche enden so wie die vielen zuvor – im Seil. Beim letzten Versuch ist es kalt und windig. Mir frieren an der Schlüsselstelle die Finger ein, doch aus unbekannten Gründen hänge ich plötzlich an der Zielleiste, verblüfft vom Lauf der Dinge. Die nächsten paar Züge über die Platte verdienen das Prädikat „AOC Tüfleten“: Heikel, plattig, abschüssig. Mit vereisten Fingern nicht so doll. Irgendwie rette ich mich dann zum Glück drüber, so dass dieses coole Teil nun endlich eine Begehung hat.
Jonas himself ist danach dir Tour ausräumen gegangen, um einen Eindrück zu kriegen (und natürlich um sich ein paar Tage ausbouldern zu ersparen ;-)). Fazit: Gefällt ihm auch!
Zum Routennamen: Es musste ja irgendwie zum Gebiet bzw zu der Route passen. „Zwischens“ gibt es ja eine Menge an der Tü, jetzt also noch eines mehr. Das Higgs-Boson, das man derzeit am LHC in CERN sucht, wie auch das Graviton haben mit der Gravitation zu tun, passt also irgendwie zum Klettern.
Wie schwer ist es nun? Für 8a+ zu schwer und für 8c zu kurz. Entweder 8b oder 8b+, ich tendiere zu letzterem, weil ich alles in allem viele Tage habe probieren müssen. Falls anderen der Crux Dyno allerdings besser liegen sollte oder ich einfachere Beta übersehen habe, dann könnte ich mir auch gut 8b vorstellen.
Nächste Woche soll es 25 Grad werden, bin froh muss ich nicht mehr hin… 🙂 PS: Fast hätte ich es vergessen, Danke an Max für’s Einrichten!

 

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L’Amour Direct – die Vatertiertheorie gerät ins Wanken

Nachdem ich schön brav an den folgenden beiden Tagen wieder angetrabt bin, hat mich die zweite Schlüsselstelle drei mal am letzten ihrer 6 Züge abgeworfen. Dann kam sie zu mir: Die eiskalte Erschöpfungsdepression! Vier lange Tage bin ich durch die Eisabbrüche des Grand Combin geirrt . Jemand muss ja schließlich Arbeiten in diesem Land! Doch heute kurz vor dem Regen kam ein eisiger Wind, da habe ich den brachialen Schulterzug oben weggefedert und konnte den Krimper durchriegeln. Fröhlich schaue ich später den Regentropfen zu – langsam klettern sie mühelos meine Schlüsselstelle – und erst noch abwärts…

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Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Psyche des Vatertiers

Eigentliche wollte ich ja jetzt aufhören mit dem Klettern… Da kam diese Anfrage zum mitmachen bei der gross angelegten Studie „Rock the Baby“ von Professor Herbert Strom et all. dazwischen. (Der Hirschfaktor von Herr Strom wird auf 9b+ geschätzt).
So wurde ich gezwungen, täglich an der Falkenfluh anzutreten: 14h30 Belleviewand – und zwar aufgewärmt! Dann werden meine neuronalen Ströme ausgemessen, während ich in der Testroute l`amour égocentrique turnen muss. Gezeigt werden soll, dass mit der Anzahl Tage Vaterschaft der Testosteronspiegel sowie das Laktat proportional zur Farbe der Wechselwindeln des Säuglings abnehmen. Eigenartigerweise gelingt am 6ten Klettertag in Folge die Begehung der l`amour égo (8b), nur um tags drauf – als ich eigentlich nur eine Blume oberhalb des Fluhkopfs anschauen wollte – eine UNSAUBERE Begehung (4.Bolt vorgehängt, da ich ja eigentlich nur zu besagter Blume bouldern wollte) der l`amour dierct (8b+). (Der Schönheitsfehler wird wohl noch korrigiert werden müssen – vielleicht morgen?) Damit ist die Studie total aus dem Ruder gelaufen: es ist jetzt klar geworden, dass ein Vatertier mit jedem Tag an dem es pausenlos Klettert, stärker wird – Vater sein ist hart!christian louboutin online shop,ralph lauren outlet uk,louis vuitton sale uk,cheap michael kors,cheap wedding dresses uk

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was geht ab mit jonas gessler?

wie schon des öfteren in diesem trockenen märz finden wir uns in trauter eintracht an der falkenfluh wieder. Obwohl es schon spät, der jöni etwas müde und der falke vom gebrülle etwas genervt, steigt besagter held schnell noch die amour direct durch und das nur einen tag nach dem normalweg egocentrique.

Die vier vorgehängten exen sind ein schönheitsfehler welcher papa schlumpf wohl auch bald beseitigt haben wird.

Doch der gipfel und das jammertal sind ja bekanntlich nahe beieinander und so geschah es, dass mir in einer  sehr durchstiegsreifen bellevie die kniescheibe ausgehängt hat und ich dem treiben wohl eine weile fern bleiben muss. Ob jonas bei meiner rückkehr überhaupt noch ein projekt hat an der falken? Es gäbe da noch ein paar harte kombis….

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IG Klettern Basler Jura – GV am 19.03.2012

Wieder einmal präsentiert die IG Klettern Basler Jura den neuesten Stand der Verhandlungen betreffend Felssperrungen mit den Naturschutzbehörden der Kantone BL und SO.

An dieser Veranstaltung Präsenz von Seiten der Kletterer zu zeigen wäre fair und für die IG um Patrik, die tolle Arbeit leistet, sicherlich auch motivierend.

Ich erinnere mich an lichte Reihen während der letzten GV’s. Das wirft ja schon kein gutes Licht auf uns… 🙁

Also kommt… 🙂

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Vorfrühling in der Tüfleten

Bei super Wetter und regem Betrieb in der Tüfleten, konnte ich gestern das Dach klettern. Der Name ist alles andere als Programm. So, somit ist diesen Tooling Einträgen ein Ende gesetzt und man kann wieder ans Fels klettern denken…

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Der Bubentraum von Eptigen

Es gab sie mal wie Sand am Meer,
doch diese Zeiten sind nicht mehr,
Eher glichs dem Meer am Sand,
als da eine Säule Stand.christian louboutin outlet,cheap ralph lauren polo,
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Endliche Schönheit, unschuldig steht sie da,
wie die Nase der Kleopatra,
Besonnen geformt und vergänglich,
Drum der Beschluss: da hoch will ich!

So ward geklärt was nicht konnte ruh`n,
Die Frage nach dem Ei oder dem Huhn?
Nicht doch, ein viel stärkeres Verlangen!
Die Eptiger Säule ward heuer begangen.

Kürzlich packten zwei Träumerbuben die Gelegenheit beim Schopf und kletterten was nur jenen vorbehalten ist, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind – will heissen am Montagnachmittag in Eptingen. Die sagenumwobene Säule, deren Wesen bisher so wahrscheinlich wie jene des Yetis im Tibet gehandelt wurde, stand tatsächlich da und lud zum klettern ein. Allfällige Stabilitätsbedenken wurden wissenschaftlich mit dem Mor`schen Spannungskreis geklärt ehe zum ersten Pickelhieb angesetzt wurde – unter wehmütigen Blicken zahlreicher Hobbyfotografen, die den Weg von nah und fern auf sich nahmen um sich ein Bild dieses einmaligen Naturspektakels zu sichern. Nicht jeder sah sein Sujet durch die beiden raspelnden und schnaubenden Gorillas mit Eisgeräten bereichert.

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Strangers in the night…

in finsterer Nacht

Grottenolm

…der kantonale Gamsschutzbeauftragte E. Weibel erschrak nicht schlecht, als er heuer spät mit seinem besten Freund Hasso Gasso ging im verschneiten nächtlichen Wald: Ein fades Licht in finsterer, vor Eiseskälte erstarrter Grotte, ein Fabelwesen, mit langen spitzen Klauen, fledermausgleich an der Höhlendecke, kraftvoll und doch schnaubend ob unmenschlicher Anstrengung, ein Bild, alptraumhaft und faszinierend zugleich… die Nackenhaare von Hasso stellten sich auf, das gute Tier verstört von diesem Unterweltdämon, und leise machte Weibel kehrt, schnell hinein in die gute Stube des “Hotel zum Bad”, unwissend ob Halluzination oder Wirklichkeit…

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Jupiehhh… endlich Fest!

Fest vorbei… Schön war’s mit euch!

Auf coole Moves das Jahr, Chris

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Tüfleten revisited

Nach ca 2 Jahren pause ging es heute bei eher kühlem wetter wieder mal an die tüfleten. Nach dem einwärmen wollt ich schnell das dach reissen und dann was schweres probieren. Aber hoppla beim zweiten bolt war schluss , alles austeigen! in den wäldern sah ich beim 3ten die bäume nicht mehr sondern sterne. ebenso die reve welche mir schon beim zweiten haken französische alpträume bescherte.

So ergeht es einem wenn zu lange im süden der egozentrischen vergnügunssucht fröhnt und den ernst der basler jurakletterei vergisst. vielleicht ist es zeit mir mal ein schweres tüfletenprojekt zu suchen und daran zu wachsen. so was im bereich 6c…

noch nicht verdorben zeigte sich dominik erni welcher schnell die wälder und das cäsium hochriegelte. der kann es eben noch.

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Portfolio 2011

No a paar pics usem 2011… auf Verticalsoul

Guet’s Neus! Chris

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Elegance et puissance…

…und die Nachwuchsmade murmelt in ihren zart spriessenden Milchflaum: Wann ist es endlich soweit, dass die Altmeister ihren markigen Worten Taten folgen lassen???
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Abschied von der Falke

Heute ist es passiert! Mit Rene pilgere ich – wie jeden Montag – zur Falke hoch. Die Vorfreude ist riesig aber umso grausamer die Realität, der wir direkt in die Augen sehen müssen. Die Belleviewand, die Bornwand – vieles ist jetzt nass geworden. Es ist also wieder soweit: Es will Winter werden. Die Eggfluh ist ganz leicht weiss! Ein eiskalter Wind wischt meine dicken warmen Krokodillstränen aus dem Gesicht.
Ein Jäger aus Duggingen will zwei eigenartige Gestalten gesichtet haben. Sie wandern unruhig in den Alleen – wenn die Blätter treiben…

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Rammstein

Andy aka “Thors Hammer” riegelt durch Rammstein, 8c. Den finalen Sprung musste er zum Glück nur einmal ansetzen, den Zug darunter aber ca 30 mal. Die Geduld wurde letzendlich belohnt. Allez !

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November 2011 RIP

Die meisten von euch werden ihn wohl irgendwo tief unten im keller vergessen haben. Nein, nicht den kletterdrang sondern den regenschirm! Der vielleicht beste november aller zeiten hat ein ende gefunden und wird von einem nassem dezember abgelöst.

Die saumaden haben es ordentlich krachen lassen! Grossandrang am balmchopf und in soyhieres. Dominik Erni darf man zu Ringe und somit zu seiner ersten 7c gratulieren und marc urich cruist pfeiffend durch die phantastische dirty boulevard. Vermes wurde noch durch ein superbes neutöurli bereichert und christian bringt sein ewiges soyhieres projekt zu ende.

Schön war es, aber wer gemeint hat das sei normal und würde ewigs so weiter gehen hat sich geirrt…  leider.

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Paradis sur la terre…

…das war heute Nachmittag für mich an der Falkenfluh. Bei goldig beleuchtetem Wändli konnte ich durch die Paradistour hoch riegeln. Nachdem der gesamte untere Teil mit der Präzision einer Rolexuhr im 7-stelligen Preissegment abgelaufen ist, bleiben die Finger der rechten Hand auch an der Leiste nach dem brutalen Stretcherzug kleben und ich muss am grossen Rastpunkt verwundert feststellen, dass ich das Atmen vergessen habe – dies trotz Töbis eindringlichen rufen, dies doch bitte normal zu tun…
Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte ich wieder genug Luft in den Lungen um den zweiten Teil wegzuhämmern. Die Art und Weise dieses zweiten Parts hat allerdings wenig mit der Rolexuhr von vorher zu tun – vermutlich eher mit der Schlacht zu St. Jakob?
Vor einem Monat war ich zum ersten Mal im Paradis – heute kann ich sie überglücklich wegstromen – gesichert und perfekt motiviert von Töbi Erzbi – Thanx! Dies freut mich umso mehr, als dass ich in jüngster Zeit vermehrt mit „Schwachnasenschlumpf“ begrüsst wurde von einschlägigen Szeneninsidern. Schwachnase hin oder her – am Mittwoch den 23.11.11 lade ich die Schlümpfe gerne zu einem „Heisse Moscht & Co.“ trinken ein. Ab 19h30 Uhr an der idyllisch gelegenen Giornicostrasse 5 direkt hinter der Shelltanke. Bitte kurz eine SMS wer kommt, damit ich richtig einkaufen kann. Ich freue mich auf euer Kommen.

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Durchsteigstage in Soyhieres. Jetzt zugreifen!

Heute konnte ich noch vor dem eigentlichen Soyhieres Ausverkauf die Barbarella und somit meine erste 8b in die Tasche stecken. Über die Schlüsselstelle gings noch glatt aber beim klippen des letzten Hakens liessen sprunghaft ansteigende Laktatwerte etwas Nervosität aufkommen. Das Saumade Reporterteam war natürlich sogleich für ein Exklusivinterview zugegen.

So etwas will natürlich gefreiert werden und daher treffen sich die Juragallier am Sonntag zur Einnahme des Zaubertrankes (Glühwein) bei mir an der Elsässerstrasse 65. 19:00. Um Anmeldung wird gebeten damit ich den Sud richtig dosieren kann.

Stöph wird von seinen Abenteuern in der wilden Arbeitswelt zu berichten wissen und für schwangere Jurabunnies wird es ein wärmendes sirüpli geben. Der Posten des Troubadix wäre noch zu vergeben…

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Topos – Soyhières und M

Aktuelle Topos von Soyhières und ‘M’ mit allen Kombis auf http://verticalsoul.blogspot.com/.

In Soyhières gibt’s am grauen Pfeiler rechts von ‘Delicatessen-Directe’ neu ‘L’âge d’or’ 7b/b+, mit Verlängerung bis zum Top 7c. Und weiter ‘As d’or’ ca. 7c+. Und ganz neu die boulderige ‘Septième Sens’, etwa 7a+, welche den Einstieg mit ‘Cinq plus’ teilt.

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Chant pour phil

Letzen Sonntag, noch im Morgennebel, konnte Andy den Gesang auf den Meister anstimmen und sich die zweite Begehung nach Simon Wandeler holen. Er lässt die 8c so stehen und daher sei Aspiranten geraten vorher noch kurz ans campusboard zu gehen…

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Von Monstern und letzten Klettertagen

Heute war Highlife am Rappenfels. Stöffel konnte mit Voici eine grossartige 7c abspitzen. Angedenk der Tatsache, dass der gute Mann am Montag den Ernst der Arbeitswelt kennen lernen wird, soll es vereinzelt Stimmen geben, die es auch als seine letzte 7c ansehen. Dito mit Jungstar Steil, er ist zwar an der Voici im 2. Go haarscharf gescheitert, konnte danach aber NTM noch haarschärfer nicht flashen – dies obwohl sein heisser Kampfesatem die Kupferatome der Umlenkung bereits angeregt hat, sodass sie fröhlich herumgehoppelt sind an ihrem Haken. Genau so fröhlich wird er ab Dienstag mit satten 100% fortan den Verkehr in und um Basel neu planen und lenken – danke Michel aber wehe es gibt mal Stau!
Mir gelingt eine halbe Nachtbegehung der Route mit dem wunderschön klingenden Namen Kakmonster (Danke) im 4. Go, welche im Gegensatz zu Vögele flieg, das 8a auch verdient hat. Gesterntags konnte ich, komplett ferngesteuert von Stöffel das Voici flashen nachdem ich das Vögele flieg hochgeflogen bin. Ich würde dem 7c/c+ geben. Hier noch eine alte Bergführerweisheit für den weiteren Berufsweg von Stöff & Steil:

So schuftet mir nicht allzu viel
dann bleibt der schöne Kletterstil
und Bauknechts Küchen können warten
so auch der Zwerg im Schrebergarten
sonst wird das nix mit diesem Strom
und der gehört zum guten Ton
was zählt ist nicht der Sportiwagen
die Welt braucht Starkstrom Felssaumaden!

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21`25“

So der neue Speedrekord am Welschenrohrwändli. Jahrelang waren es die zwei Ultragurus Max und Tom, welche die absurde Zeit von gut 27 Minuten für sich beanspruchten. Von vielen Aspiranten habe ich schon hören sagen, dass sie in unruhigen Herbstnächten einsam durch Alleen gewandert seien und sinniert hätten wie es denn möglich sein könne… Selbst Hardmovers wie Chris oder Youngster Egli sollen schon unruhige Blicke zur mächtigen Steilwand geworfen haben. Aber niemand ist je hochgestiegen.

Ausser heute: mit Alpine Stöffel bin ich zum Einstieg marschiert – mit schweren Schritten und ernsten Mienen, noch die harten Worte von Maxe im Ohr” Exen vorhängen!! Spinsch!! – niemals”. Der erste Go dauerte satte 50 Minuten – schwer schnaubend steigen wir oben aus und betrachten mit grossen Augen die Ziffern der Stoppuhr, welche eine klare Sprache sprechen mit uns.

Nach einer Pause und einem intensiven Debriefing auf einer mental psychogenen Metaebene starten wir nochmals. Das Seil schneiden wir auf ein Minimum (wir sagen niemandem wie lange – ätsch!), die Sicherungstechnik wird diametral minimiert – 3,2,1 Stöffel zählt mich an – GO! Das Wändli donnert an uns vorbei – wie ein Jura-TGV düsen zwei eigenartige Felsfrösche schnaubend und prustend das sonnige Wändli hoch. Atemlos liegen sie kurze Zeit später im Wald oben und freuen sich riesig über die neu gelungene Zeit 21`25“. Als auf einmal der blaue Gleitschirm mit Altmeister Maxe dran über dem Wändli erscheint, bekommt die ganze Szenerie etwas leicht Absurdes – GO! GO! GO! ruft es aus der Luft.

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Schmunzelmonster

Gestern konnte ich bei perfekten herbstlich kühlen Bedingungen das Schmunzelmoster hochhämmern. Wunderschöne kräftige Züge, ein Rastpunkt mit grossartiger Aussicht und dann ein giftiges Abschlussbülderli. Trotz der flutartigen Regenfälle vom Mittwoch war jeder Griff perfekt trocken – ein Dank an das Falkenmonster!

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Biene im Pumpwerk?

Hat denn die neue Kombi am Balmchopf schon einen Namen – wie wärs mit Biene im Pumpwerk (Hirnspinne, dann Honigpumpe am Arbeitsplatz) durchaus lohnend, ca.7c). Das sanierte Art Déco mit der neuen(?) Verlängerung bis ganz oben konnte ich vor ein paar Tagen an einem wunderbaren Herbstabend klettern – für mich ein klares 8a Türli mit einem genialen Schlüsselzug – mir persönlich recht egal ob der nun wirklich vom lieben Gott gemacht wurde oder nicht… (-:
Da ich gestern am Abschlussgriff vom Schmunzelmonster zweimal abgepfeffert bin, möchte ich von erfreulicheren Dingen, wie der erfolggekrönten Damenbegehung des Fingerkillers Philou durch Bella Julia erzählen. In gewohnt überlegener Dominanz hat sie das Türli lautlos weggestrom. Weniger lautlos waren die erfolglosen Versuche von Stöff und Steil in der Schmetterling im Paradies – dafür konnte Steil endlich die alte Rechnung mit Kopftänzer ins reine bringen.

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barbarella ffa

jetzt sind wir schon so weit gekommen, dass jurassierinnen im zartesten alter für die news hier zuständig sind! goppeloni. so geschehen mit kathy choong und barbarella. chapeau. na ja bei 1.35 m sind die leisten relativ gesehen einfach wirklich gross… 🙂

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Ueberschreibmodus funktioniert in Eptingen nicht…

Unter ‘Optionen’ kann man in Microsoft’s ‘WORD’ per Häkchen den ‘Ueberschreibmodus’ aktivieren. Und siehe da, wenn man den Cursor an den Anfang eines Textes stellt, ist dieser – schwuppsdiwupps – überschrieben. Beim Klettern gelingt das nicht. Da kann man keinen Cursor mehr zurück an den Anfang setzen oder richtig gesagt: Das Rad der Zeit zurückdrehen. Und beim Klettern gilt auch keine Software sondern das richtige Wort. Tatsache ist einfach, dass ein ‘TNT 8c’ in Eptingen nicht als Neutour existieren kann, da es diesen Climb bereits seit Mai 2007 gibt und vom Freiburger Strombündel Johannes Pohl als ‘Am Steilsten und Geilsten 8b+’ durchstiegen worden ist. Und das ohne zusätzlichen Zwischenhaken. Somit wurde von Robert lediglich eine bestehende 8b+ wiederholt, was an sich eine tolle Sache ist, aber angesichts des gestarteten Medienrummels um eine allfällige 8c-Erstbegehung betrüblich wirkt. Obwohl Robert verschiedentlich auf den Umstand hingewiesen wurde, sind die News und Videos nach wie vor online aktiv und so wird es wohl nicht verwundern, wenn eines Tages in einem neuen Klettertopo über das Basler Jura von einer ‘TNT 8c’ geschrieben sein wird. Kleiner Tipp – nicht nur an Robert: Vor einer “Erstbegehung” vielleicht mal die Locals fragen, was denn so in einem Klettergebiet läuft…

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Und action…

Heute war die Delegation Jonas (mit Schnauz), Mathias Meier (Dreitagebart) und Samuel (ohne Schnauz) an der berüchtigten Chestelenfluh um die einzige wirkliche Route dort zu probieren. Und siehe da, trotz der sintflutartigen Niederschläge präsentierrte sich das Gestein knochentrocken bis auf den letzten Griff. Da soll mir mal einer erklären! Vielleicht liegt es daran, dass die Fluh mit genügend Sika komplett versiegelt wurde.

Es erstaunte auch, dass die Tour mit allerlei Schlingen behängt und mit Magnesium überhäuft war. Ebenso Mikes Bouldertraverse. Das neue Modegebiet?

Grund zum Staunen gab auch das Wiedererscheinen des verlorenen Sohnes Oliver Zgorelec welcher wieder im Jurabogen sesshaft ist. Von Wiedererstarken kann keine Rede sein denn ich nehme an er ist immer stark geblieben! Jedenfalls deutet seine enorme Lockerheit im B2 daraufhin. Saumade!

Erwähnenswert wäre vielleicht auch noch die Erstbegehung von Robert Jasper in Eptingen. TNT soll mindestens sicher auf jedenfall bei 8c einchecken. Mit tools und fersensporn aber vielleicht auch einfacher…

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Fièvre d`Aventure (7c)

Ein neuer Klassiker sei geboren an der Falkenfluh: Man steige die Fièvre de voyage bis zum fünften Haken, quere dort scharf nach links in eine brüchige gelbliche Wand. Einer unheimlichen gelben Schuppe folgend erreicht man nach einem ordentlichen Runout einen Haken. Ein weiterer Haken führt schliesslich in die gefürchtete Headwall: Zwei minimale, dünne Sanduhren (rote Schlingen) mögen dort auch weiteren Aspiranten Hoffnung spenden, und sie gesund zur goldenen Kette ganz oben am Fluhkopf führen. Die beiden roten Schlingen müssen verlängert werden wegen der Seilreibung. Erfrischendes, kleines Abenteuer für Falkenfluhliebhaber…

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